Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 26. Februar 2017

Frühjahrsgruß

Die ersten Frühjahrsboten zeigen sich: Schneeglöckchen, Christrose und Winterlinge. Auch ein paar Primelblüten sind zu sehen und die Krokusblüten sind bereit sich an einem der kommenden Tage zu öffnen.

Schneeglöckchen

Winterlinge

Christrose

Sonntag, 9. Februar 2014

Der Winter fällt aus

Der Winter 2013/14 zeigt sich ungewöhnlich mild. Bisher hatten wir lediglich leichte Nachtfröste, eine richtige Frostperiode, wie in den meisten Wintern, ist bisher ausgeblieben und auch der Wetterausblick bis Mitte Februar zeigt eher milde Temperaturen: nachts leichter Frost, tagsüber bis fast 10°C. Mal sehen was noch kommt. Die Pflanzen jedenfalls drücken raus aus dem Boden: Christrosen, Schneeglöckchen, Winterlinge und auch schon die Krokuse blühen. Gerade die Krokusse öffnen ihre Blüten in manchen Jahren erst im März, so zum Beispiel 2009, 2010, 2012. und 2013, als besonders viel Geduld gefragt war. Aber es ist auch nicht ungewöhlich, dass jetzt schon Einiges blüht, auch 2008 gab es nach einem milden Januar frühe Frühlingsboten.

Und dass bei solch einem milden Winter schon die Narzissen und Hyazinthen ihre grünen Spitzen zeigen ist kaum überraschend, überraschender ist da schon, dass auch schon etwas von den Pfingstrosen und Tränenden Herzen zu sehen ist.

Dieser Winter war übrigens so mild, dass wir Mitte Januar die Calibrachoa (Millionbells, Zauberglöckchen) mit ihrem immer noch grünen Laub reingeholt haben und versuchen werden die Pflanze zu überwintern.

Frühe Krokusse...

...und voll geöffnete Schneeglöckchen.


Die gelben Winterlinge

Montag, 17. Juni 2013

Einwanderer

Im Hinterhofgarten wird nicht jedes unbekannte Kraut sofort aus der Erde gerissen und verbannt. Ich würde unseren Garten eher als gepflegte Wildnis bezeichnen. Pflanzen, die sich wohlfühlen und selbst aussäen, dürfen meist an Ort und Stelle weiter wachsen, besonders aktiv verbreiten sich Akeleien, Vergissmeinnicht, Veilchen, Schneeglöckchen und auch Primeln. Und wenn man das zunächst Unbekannte wachsen lässt, ergeben sich manchmal schöne Überraschungen. Dieses Jahr haben uns zwei Einwanderer in blau überrascht: Glockenblume und Immergrün.

Glockenblumensämling

Die Glockenblume hat sich auf unserer Mini-Rasen-Wiese entwickelt. In unserem kleinen Garten mit kaum 50 qm gibt es in der Mitte eine kleine Grasinsel, ein Teil davon wurde wegen den Vergissmeinnicht erst jetzt, Anfang Juni, nach deren Blüte gemäht. Zeit genug für die Glockenblume sich in der Wildnis zu entwickeln. Vor ein paar Jahren hatten wir einmal ein paar Glockenblumen von Verwandten geschenkt bekommen und eingepflanzt, denen hat es aber scheinbar nicht so richtig am vorgesehenen Ort gefallen, nach ein oder zwei Jahren waren sie verschwunden. Welche Art es genau war, weiß ich leider nicht mehr. Ich vermute, dass es sich bei diesem Exemplar nun um eine Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) handelt, eine einheimische Wildstaude, die aber auch als Zierpflanze erhältlich ist.

Blüte des Immergrün

Das Immergrün ist vom Nachbargarten eingewandert. Dieser Garten wurde in den letzten Jahren nur sporadisch genutzt und gepflegt, ich habe keine Ahnung, ob das Immergrün dort absichtlich eingepflanzt wurde oder sich von selbst etablieren konnte – ich tippe auf zweiteres. Zu uns kam die kriechende Pflanze durch seine Ausläufer unterm Zaun hindurch. Vermutlich handelt es sich um das Große Immergrün (Vinca major). Immergrün ist an sich ein klassischer Bodendecker für den Schatten.



Samstag, 2. März 2013

Zeit wird's

Seit gestern ist für die Metereologen Frühlingsanfang, im Hinterhofgarten ist davon noch wenig zu sehen. In den vergangenen Jahren hat bei vielen Pflanzen Ende Februar schon der Austrieb angefangen, dieses Jahr blühen jetzt Anfang März gerade einmal die Christrosen, Schneeglöckchen und Winterlinge. Andere Frühblüher wie Hyazinthe und Narzisse stecken erst zaghaft grüne Spitzen aus dem Boden.

Bei den immer sehr frühen Stachelbeeren ist derzeit noch nichts zu sehen, in vielen Jahren haben sich um diese Zeit immer schon grüne Blattspitzen gezeigt.

Aber Zeit wird's für den Frühling und in den nächsten Tagen sind auch mildere Temperaturen vorhergesagt. Heute gab es bereits einen Vorgeschmack mit strahlendem Sonnenschein in den Nachmittagsstunden, noch so ein Tag und zumindest die Krokusse werden ihre Blüten öffnen.

Die Jahre im Vergleich:
2012 sah es ähnlich aus, nach einem späten, dann aber sehr kalten Winter.
2008 und 2011 war um die Zeit schon alles recht bunt.
2009 und 2010 sind ebenfalls vergleichbar mit diesem Jahr, auch wenn sich das Leben im Garten schon etwas früher gezeigt hat.

Mittwoch, 7. März 2012

Frühling 2012

Nur ein kurzer Beitrag ohne Fotos zum Stand des Frühlings 2012. Am vergangenen Samstag (3. März) haben sich das erste Mal die Krokuse geöffnet. Die Schneeglöckchen sind schon langsam am verblühen, sie waren früh dran dieses Jahr, das erste Schneeglöckchen hatte die Blüte an Heiligabend geöffnet! Außerdem blühen seit ein paar Tagen die Winterlinge.

Ich vergleiche ja ganz gerne die Entwicklung der einzelnen Jahre. 2012 ist da etwas schwierig einzuordnen. Meist zeigen sich die Krokuse kurz nach den Schneeglöckchen im Feburar. Dieses Jahr war das anders: Zunächst war der Winter unglaublich mild, mit Schneeglöckchen zu Weihnachten und dann im Februar hatten wir noch diese extreme Kältephase, das Thermometer stieg tagelang nicht über -10°C! Alle anderen Frühlingsboten zeigen sich nun erst langsam.

Der späte aber harte Wintereinbruch hat auch dafür gesorgt, dass die Kamelienblüten wohl erfroren sind. Im Dezember haben diese einen ersten Hauch Farbe gezeigt, nun sehen sie leider sehr braun aus.

Und so sieht der Vergleich zu den Vorjahren aus:
2011 blühten die Frühlingsboten Krokuse, Winterlinge und Schneeglöckchen schon Mitte Februar.
2010 begannen die Schneeglöckchen erste Ende Februar zu blühen.
2009 Mitte Feburar lugten ein paar Schneeglöckchen hervor ohne aber die Blüten zu öffnen.
2008 zeigten sich die Frühlingsboten allerdings noch etwas früher schon Ende Januar.

Sonntag, 13. Februar 2011

Frühlingsboten

Wir hatten nun einige recht milde Tage mit Temperaturen teilweise über 10°C, das läßt so einiges sprießen - viel früher als in den zwei letzten Jahren. Die Schneeglöckchen sind nun alle geöffnet, die Christrosen  und Winterlinge blühen und gestern haben sich einige Krokuse vorsichtig geöffnet - heute sind sie wieder zu. Auch andere Frühlingsboten sind zu sehen, so drücken z.B.feine Eisenhutblätter und viele Frühblüher durch den Boden und die Knospen der Stachelbeere zeigen eine feine grüne Sptize. Und von der Tierwelt zeigen sich die ersten Bienen und Hummeln.

Bemerkenswert ist, dass zeitgleich in anderen Teilen Deutschlands tiefer Winter herrscht, wie sich anderen Gartenblogs entnehmen lässt..

Ein kleiner Vergleich mit den Vorjahren:
2010 begannen die Schneeglöckchen erste Ende Februar zu blühen.
2009 Mitte Feburar lugten ein paar Schneeglöckchen hervor ohne aber die Blüten zu öffnen.
2008 zeigten sich die Frühlingsboten allerdings noch etwas früher schon Ende Januar.


Schneeglöckchen sind die ersten Frühlingsboten

Auch Winterlinge machen ihrem Namen aller Ehre und blühen zum Ende des Winters

Christrose im Hinterhofgarten, meist hängen die Blüten leicht nach unten, diese strahlt zeigt ihr Gesicht

Diese Krokusblüten haben sich gestern leicht geöffnet, heute bleiben sie lieber zu

Sonntag, 6. Februar 2011

Winterschnitt und noch mehr Chili

Das erste Februarwochenende brachte fast frühlingshafte Temperaturen und viel Sonne. Ich habe das herrliche Wetter genutzt für den Winterschnitt bei Reben, Feige und Kiwi.


Außerdem habe ich weitere Chilisamen eingesät, ein Kollege hat mir Samen verschiedener Chilisorten mitgebracht, darunter die sehr scharfen Habanero-Chilis, etwas wengier scharfen Jalapeno-Chili, außerdem Tabasco-Chili und ein indische Chilisorte. Das gibt dann eine ganze Chiliplantage in diesem Jahr. Meine vor zwei Wochen gesäten Vogelauge-Chili sind übrigens inzwischen gekeimt.

Im Garten zeigen sich nun die ersten Frühlingsboten: die Schneeglöckchen stehen in voller Blüte - das erste Schneeglöckchen hatte schon am 9. Januar seine Blüte geöffnet - und auch die gelben Winterlinge blühen schon.

Sonntag, 21. Februar 2010

Frühjahrserwachen

Dieses Wochenende gab es die ersten richtigen Plusgrade seit Wochen. Mitte vergangener Woche lag noch alles unter einer dichten Schneedecke. Der Schnee ist bei uns nun weg bis auf ein paar kleine Fleckchen und schon zeigen sich die ersten Frühjahrsboten. Die Schneeglöckchen und Winterlinge blühen. Und all die anderen Flühblüher drücken mit ihren Spitzen durch den Boden.

Sonntag, 1. März 2009

Startschuß

Pünktlich zum metrologischen Frühlingsanfang am ersten März zeigt sich das Wetter auch erstmals dieses Jahr frühlingshaft. Und die Natur macht gleich mit, alles stand wohl in den Startlöchern, so dass auch phänologisch vom Start des Vorfrühlings gesprochen werden kann: die Schneeglöckchen sind in voller Blüte, die Krokusse blühen prächtig - von ihnen war Mitte der Woche noch kaum das zarte Grün der Blättchen zu sehen, die Stachelbeeren fangen an auszutreiben und dazu drücken Eisenhut und Pfingstrose durch die Erde.

Zeit also auch einige Arbeiten nachzuholen, die in den vergangenen frostigen Wochen nicht möglich waren oder auch einfach kein Spaß bereiteten. Dieses Wochenende habe ich also endlich im Hinterhofgarten den Winterschnitt an den Weinreben gemacht. Der Kiwistrauch wurde leicht beschnitten, wir haben die Beete etwas gereinigt, von Laub und Blättchen befreit und bei den Stauden, die nun schon austreiben haben wir vertrocknetes oder einfach unschönes Laub entfernt, so z.B. bei der Christrose, der Spornblume, der Minze und der Zitronenmelisse.

Allerdings haben wir den Winterschutz noch nicht entfernt, momentan ist schon noch mit sehr kalten Nächten zu rechnen.

Ich glaube ich habe hier noch nie über unsere Clematis geschrieben, das liegt vielleicht daran, dass ich nicht so richtig glücklich bin mit ihr, obwohl sie in schöner Regelmäßigkeit blüht. Dieses Wochenende habe ich sie t-förmig herunter gebunden, so dass sie über eine größere Breite unseren Zaun bewachsen kann. Seither gingen alle Triebe zunächst in der Zaunecke nach oben und ich habe die frischen Triebe im Sommer ab und zu an der Zaunoberkante entlang geführt. Ich bin gespannt, ob dies der Clematis gefällt und sie uns mit einer Blütenpracht beglückt.

Clematis mit herunter gebundenen Trieben

Im Winterquartier, wo die nicht winterharten Kübelpflanzen stehen, habe ich heute meine zusätzliche Beleuchtung mit Zeitschaltuhr angeschaltet. Fast alle Pflanzen dort fangen nun an auszutreiben, sehr wichtig ist nun auch die überwinterten Pflanzen regelmäßig auf Schädlingen zu untersuchen.

Hier noch ein kleiner Rundgang durch den Hinterhofgarten zwischen Krokus und Schneeglöckchen.

Samstag, 14. Februar 2009

Der Frühling lässt weiter auf sich warten

Letztes Jahr um diese Zeit (Februar 2008 im Hinterhofgarten) blühten bereits neben den Schneeglöckchen auch schon die ersten Primeln und die Christrosen. Die Stachelbeeren zeigten erstes zartes Grün, Eisenhut und Pfingstrosen drückten durch die Erde. Und dieses Jahr, nix zu sehen von all diesen Frühjahrsboten, einzig die Schneeglöckchen schauen durch den Schnee (so gehört sich das ja auch bei dem Namen).

Die Schneeglöckchen machen ihrem Namen dieses Jahr alle Ehren.

Montag, 2. Februar 2009

Schneeglöckchen 2009

Anfang Februar 2009 stehen überall im Hinterhofgarten die Schneeglöckchen bereit. Die weißen Blüten sind noch geschlossen, aber hoch aufgerichtet. Ein paar mildere Tage und die Blüten werden sich bestimmt öffnen. Letztes Jahr um diese Zeit waren die Schneeglöckchen bereits offen! Ein Tribut an die lange Dauerfrostperiode um den Jahreswechsel.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Es ist Ruhe eingekehrt im Hinterhofgarten - von wegen

Gerade sind die herbstlichen Gartenarbeiten abgeschlossen. Alle Pflanzen aus wärmeren Gefilden sind im Winterlager und die etwas frostempfindlicheren Pflanzen, die den Winter über im Garten bleiben sind mit Reisig abgedeckt. Das Gartenjahr ist um, alles ruht? Nein, es regt sich schon wieder das erste frische Grün: Schneeglöckchen treiben ihre grünen Spitzen durch den Erdboden, die Christrosen zeigen die Blütenknospen und ein paar verirrte Primelchen zeigen auch schon wieder bunte Blüten.

Sonntag, 27. Januar 2008

Der Garten lebt!

Nach drei bis vier sehr milden Wochen im Januar zeigt sich so einiges im Garten. Neben den inzwischen offenen Schneeglöckchen, blühen nun auch die Christrosen. Krokuse treiben und die Primeln zeigen erste Blüten.

Die Hyazinthen drücken ihre grünen Spitzen durch den Boden und sogar die Triebe von Pfingstrose und Eisenhut sind schon zu sehen. Und wenn mich nicht alles täuscht sind die Vergissmeinnicht auch schon gewachsen.

Ich bin mir sicher, dass der Winter nochmal mit Eis und Schnee zurückkommt, aber irgendwie bringt dieses erste Grün schon Vorfreude auf den Frühling.

Sonntag, 13. Januar 2008

Rebschnitt und Frühjahrsboten

Das sonnige und frostfreie Wetter habe ich heute genutzt, um die Weinreben und den Kiwi-Strauch zu schneiden.

Während der Winterschnitt bei den Weinreben (2 edle, 2 wilde) sehr schnell von statten ging, ist das Schneiden beim Kiwi deutlich komplizierter. Der Kiwi sollte dieses Jahr stark zurückgeschnitten werden, da er einerseits den anderen Pflanzen viel Licht wegnimmt und gleichzeitig unsere Dachrinne emporwächst und diese umschlingt. Der Kiwi hat über die Jahre ein regelrechtes Wirr-Warr von Trieben gebildet, da weiß man zunächst gar nicht wo anfangen, man erkennt kaum, was einjährige und was mehrjährige Triebe sind und man hat seine Mühe einen abgeschnittenen Trieb herauszuziehen. Letztendlich habe ich nun mit Hilfe von Leiter, großer und kleiner Gartenschere den Kiwi nun auf ca. ein Drittel reduziert, jetzt hoffe ich mal, das dies nicht zu radikal war und er im Frühsommer auch wieder schön blüht und dann Früchte trägt. Die größeren Schnittwunden habe ich mit Wachs verschloßen, Kiwis neigen dazu im Frühjahr aus den offenen Schnitten zu bluten.

Und da wir schon dabei waren, wurde auch noch das unedle Pflaumenbäumchen ausgegraben. Das war ein Versuch, ein Pflaumenbäumchen von einem verwilderten Grundstück bei uns anzupflanzen. Es hat immer sehr schön geblüht, die Früchte waren aber spärlich und auch nicht berauschend. An den Standort der Pflaume kommt dann vermutlich die Kirsche, die momentan noch in einem Kübel ist hin.

Nach der vergangenen milden Woche gibt's die ersten Frühjahrsboten. Die Christrosen entwickeln schöne Blütenknospen und die Schneeglöckchen zeigen schon ihre Glöckchen, auch wenn sich die Blüten noch nicht geöffnet haben.

Schneeglöckchen am 13.1.2007