Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Mittwoch, 4. Mai 2022

Rückblick Winter + Frühjahr 2022

Noch sind wir mitten im Frühjahr, da ich in den letzten Monaten nicht dazu gekommen bin, hier was zu schreiben, hat der Beitrag aber doch einen Rückblickcharakter.

Inzwischen haben alle Pflanzen das Winterquartier verlassen - so weit ich sehe, haben wir alles ohne Verluste durch die kalte Jahreszeit gebracht. Der Winter war wieder relativ mild und so haben auch einige großen mediterrane Kübelpflanzen den Winter komplett im freien verbracht: Oleander, Olivenbaum und die Feige im Kübel. 

Einem recht milden Winter folgte dann auch ein trockener, sonniger und milder März. Zum Ende März/Anfang April kam dann aber nochmal der Winter zurück. Unser Hinterhofgarten war plötzlich tief verschneit.

Die Fruchtansätze der Stachelbeere unter Schnee

Kaum zu erkennen, was da blüht: es ist eine Primel

Der Schnee war dann aber schnell wieder weg. 

Eine Überraschung hatte der Garten die letzten Tage für uns parat: ein Sämling des Tränenden Herzen. Ich habe die Blätter vor einigen Wochen wahrgenommen, hatte sie aber für eine Anemone gehalten. 



Tränendes Herz aus Selbstaussaat

Montag, 13. November 2017

Der ersten Nachtfrost...

... wurde für heute Nacht angekündigt. Wahrscheinlich wird der Hinterhofgarten, der ja eingebettet zwischen den umgebenden Häusern liegt, davon verschont. Trotzdem haben wir etwas vorgesorgt.

Die Kiwis wurden geerntet, sie müssen nun noch ein wenig im Haus nachreifen. Dieses Jahr haben wir wenige Früchte, diese sind dafür außerordentlich groß.

Die Zitronenbäumchen habe ich vor ein Kellerfenster gerückt und mit einer großen Plastikfolie abgedeckt. Unsere Kakteen (Epiphyllum und andere) stehen nun unter einem Dach geschützt, nah an der Hauswand.

Die anderen nicht-winterharten Pflanzen wie Fuchsie, Oleander, Olive, Lorbeer etc. sind weiter ungeschützt im Garten, ihnen wird der Nachtfrost (hoffentlich) nichts ausmachen.

Samstag, 27. Dezember 2014

Herbstlicher Gruß zu Weihnachten

Zu Weihnachten 2014 gibt sich der Hinterhofgarten noch herbstlich, bis jetzt gab es noch keinen ordentlichen Frost. Das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Es ist Schnee und Dauerfrost angesagt mit Nachttemperaturen im zweistelligen Minusbereich!

Gerade rechtzeitig haben wir noch Reisig verteilt, um die empfindlicheren Pflanzen zu schützen.

Einige Hortensienblütenbälle leuchten zu Weihnachten noch in herbstlichen Farben.

Montag, 11. November 2013

Umzug ins Winterquartier

Es ist Mitte November und es gibt die ersten Schneefälle auch schon in tieferen Lagen, Zeit die frostempfindlichen Pflanzen ins Winterquartier umzuziehen. Die erste Hälfte der Topf- und Kübelpflanzen haben wir am Samstag reingestellt, der Rest folgt in den kommenden Tagen.

Viele Pflanzen wie Fuchsien, Zitrone und Grapefruit, Oleander usw. werden vor dem Umzug zurückgeschnitten, was mehrere Vorteile bietet: erstens der Transport ist einfacher, zweitens das Laub und damit die Verdunstungsfläche wird reduziert und damit auch das Problem zu hoher Feuchtigkeit im Winterquartier und drittens manche Pflanzen wie Fuchsien können so schlichtweg zuverlässiger überwintert werden. Der Jasmin Solanum wird ganz radikal bis auf den Stamm zurückgeschnitten.

Frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Begonie und Zantedeschia (Calla) müssen im Haus noch ihr Laub einziehen, soweit dies noch nicht geschehen ist. Ist das Laub welk, kann es entfernt werden. Im kommenden Frühjahr werden die Zwiebeln und Knollen dann in frische Erde gepflanzt.

Die meisten Kräuter sind winterhart und bleiben im Garten, bei den frostempfindlichen Kräutern bietet sich nun die letzte Möglichkeit zum Ernten. So wurden zum Abschluss des Wochenendes dann die Basilikumpflanzen (fast) komplett abgeerntet und direkt zu frischem Walnusspesto verarbeitet, dazu gab es selbstgemachte Gnocchi.

Montag, 25. März 2013

Geduld ist eine Tugend des Gärtners


Und dieser Winter trägt viel dazu bei, dass sich der Gärtner in Geduld übt. Der Monat März neigt sich langsam dem Ende zu und noch immer ist die Witterung eher winterlich als frühlingshaft. Vor gut drei Wochen musste ich hier feststellen, dass sich der Frühling in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren eher spät zeigt. Einige wärmere Tage Anfang März haben zwar die Krokusse zum Blühen gebracht, auch stecken einige Stauden (Eisenhut, Pfingstrose, Tränendes Herz) die grünen Spitzen durch den Boden und die Knospen der Stachelbeere brechen auf, nachdem es wieder kälter wurde, hat sich die Entwicklung wieder verlangsamt. Zum Beginn der Karwoche ist der Hinterhofgarten heute Morgen wieder von einem winterlichen Weiß bedeckt.

Der Austrieb des Stachelbeerstrauchs ist nun wieder von Schnee bedeckt

Wobei Schnee um Ostern durchaus vorkommen kann, wie der Wintereinbruch zu Oster 2008 zeigt.

Geduld braucht nicht nur der Hobbygärtner, sondern auch der Profigärtner. Gärtnereien und Gartenmärkte stehen mit Ihren Frühlingsangeboten in den Startlöchern, wie die Werbebeilagen in der Zeitung zeigen, aber sie werden auf die großen Umsätze noch warten müssen, bis die Frühlingsluft die Hobbygärtner aus dem Hause lockt.

Samstag, 27. Oktober 2012

Kiwiernte bei Schneefall

Ungewöhnlich früh Ende Oktober schneit es und der Schnee bleibt sogar liegen, Zeit die Kiwis zu ernten, denn wenn sie einmal Frost hatten werden sie matschig. Wie jedes Jahr sind die Kiwis noch nicht genussreif, sie müssen noch etwas im Haus nachreifen.

Einige der Kübelpflanzen sind schon während der Woche ins Winterquartier umgezogen, Fuchsien und Zitrone wurde ganz an die Hauswand gerückt, bzw. die kleinen Töpfe stehen unter dem Dach unserer Terrasse, dort werden sie die kommenden kalten Nächte mit leichtem Frost hoffentlich unbeschadet überstehen.

Mittwoch, 7. März 2012

Frühling 2012

Nur ein kurzer Beitrag ohne Fotos zum Stand des Frühlings 2012. Am vergangenen Samstag (3. März) haben sich das erste Mal die Krokuse geöffnet. Die Schneeglöckchen sind schon langsam am verblühen, sie waren früh dran dieses Jahr, das erste Schneeglöckchen hatte die Blüte an Heiligabend geöffnet! Außerdem blühen seit ein paar Tagen die Winterlinge.

Ich vergleiche ja ganz gerne die Entwicklung der einzelnen Jahre. 2012 ist da etwas schwierig einzuordnen. Meist zeigen sich die Krokuse kurz nach den Schneeglöckchen im Feburar. Dieses Jahr war das anders: Zunächst war der Winter unglaublich mild, mit Schneeglöckchen zu Weihnachten und dann im Februar hatten wir noch diese extreme Kältephase, das Thermometer stieg tagelang nicht über -10°C! Alle anderen Frühlingsboten zeigen sich nun erst langsam.

Der späte aber harte Wintereinbruch hat auch dafür gesorgt, dass die Kamelienblüten wohl erfroren sind. Im Dezember haben diese einen ersten Hauch Farbe gezeigt, nun sehen sie leider sehr braun aus.

Und so sieht der Vergleich zu den Vorjahren aus:
2011 blühten die Frühlingsboten Krokuse, Winterlinge und Schneeglöckchen schon Mitte Februar.
2010 begannen die Schneeglöckchen erste Ende Februar zu blühen.
2009 Mitte Feburar lugten ein paar Schneeglöckchen hervor ohne aber die Blüten zu öffnen.
2008 zeigten sich die Frühlingsboten allerdings noch etwas früher schon Ende Januar.

Mittwoch, 26. März 2008

Wintereinbruch über Ostern

Das Frühjahr wurde ausgebremst! Bisher hatte ich den subjektiven Eindruck (Aufzeichnungen habe ich in der Vergangenheit nicht gemacht), dass die Pflanzen sich dieses Frühjahr schon recht weit entwickelt haben und alles sehr früh dran ist. Aber mit diesem Wintereinbruch inklusive Schnee und Frost um das Osterwochenende hat sich das alles relativiert. Bleibt abzuwarten wie sich dieser späte Wintereinbruch auf die Pflanzen und vor allem auf die Ernte auswirkt. Unsere Stachelbeeren blühen, aber Bienen und Hummeln sind dieser Tage keine unterwegs. Und beim Osterspaziergang habe ich blühende Zwetschgenbäume gesehen, die sicherlich einen Schlag abbekommen haben, da möchte ich prophezeien, dass die dieses Jahr kaum Früchte tragen werden.

Schnee im Hinterhofgarten bedeckt Narzissen und Christrosen

Die alten Blüten der Hortensie soll diese auch noch vor Spätfrost schützen.