Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Montag, 11. November 2013

Umzug ins Winterquartier

Es ist Mitte November und es gibt die ersten Schneefälle auch schon in tieferen Lagen, Zeit die frostempfindlichen Pflanzen ins Winterquartier umzuziehen. Die erste Hälfte der Topf- und Kübelpflanzen haben wir am Samstag reingestellt, der Rest folgt in den kommenden Tagen.

Viele Pflanzen wie Fuchsien, Zitrone und Grapefruit, Oleander usw. werden vor dem Umzug zurückgeschnitten, was mehrere Vorteile bietet: erstens der Transport ist einfacher, zweitens das Laub und damit die Verdunstungsfläche wird reduziert und damit auch das Problem zu hoher Feuchtigkeit im Winterquartier und drittens manche Pflanzen wie Fuchsien können so schlichtweg zuverlässiger überwintert werden. Der Jasmin Solanum wird ganz radikal bis auf den Stamm zurückgeschnitten.

Frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Begonie und Zantedeschia (Calla) müssen im Haus noch ihr Laub einziehen, soweit dies noch nicht geschehen ist. Ist das Laub welk, kann es entfernt werden. Im kommenden Frühjahr werden die Zwiebeln und Knollen dann in frische Erde gepflanzt.

Die meisten Kräuter sind winterhart und bleiben im Garten, bei den frostempfindlichen Kräutern bietet sich nun die letzte Möglichkeit zum Ernten. So wurden zum Abschluss des Wochenendes dann die Basilikumpflanzen (fast) komplett abgeerntet und direkt zu frischem Walnusspesto verarbeitet, dazu gab es selbstgemachte Gnocchi.

Mittwoch, 28. März 2012

Raus!

So, jetzt Ende März ist es wie jedes Jahr Zeit, die ersten etwas unempfindlichen Pflanzen aus dem Winterquartier ins Freie zu bringen. Mit dabei Olivenbaum, Duftblüte, Oleander, Feigenbaum im Kübel und Grapefruit. Etwas Frost in der Nacht macht diesen Pflanzen wenig aus und im Winterquartier droht nun der Schädlingsbefall; die Pflanzen werden wieder aktiver und da fühlen sich auch gleich Blattläuse und Co. wohl. Also, wer kann darf raus. Falls es unerwartet auch tagsüber wieder Frost haben sollte, müssen die Pflanzen freilich eingepackt werden oder wieder rein ins Haus. Aber gerade bei uns in der Stadt sind die Tage ab Ende März eigentlich immer frostfrei.

Samstag, 17. April 2010

Frühjahrsarbeiten

Heute habe ich den Wassergarten wieder angelegt. Seerose, Rohrkolben, Thalia und die anderen Wasserpflanzen wurden aus der Erdmiete ausgegraben und der Zinkkübel und die Senftöpfe neu bepflanzt. Rohrkolben und Seerose sehen sehr gut aus und treiben schon schön aus, die Seerose sogar schon mit Blütenknospe. Die Thalia sieht nicht so gut aus, mal sehen ob noch was kommt.

Einige größere Kübelpflanzen durften heute auch das Winterquartier verlassen: Olive, Oleander, Grapefruit, Feige und Lorbeer.

Sonntag, 15. November 2009

Wintervorbereitungen

Heute wurden weitere Pflanzen ins Wintgerquartier umgezogen, trotz der milden Wettervorhersage für die kommende Woche. Ich möchte einfach nicht in Hektik bei einem bevorstehenden Wintereinbruch und entsprechendem Schmuddelwetter die großen und schweren Kübelpflanzen umziehen müssen. Mit dabei waren heute der Zitronenbaum, die Grapefruit und der Olivenbaum.

Außerdem wurden weitere Kiwis geerntet.

Samstag, 4. April 2009

Raus aus dem Winterquartier

Die erste echte Frühlingswoche geht zu Ende mit Temperaturen bis zu 20°C und die längerfristigen Wettervorhersagen zeigen durchweg frostfreie Nächte und zweistellige Temperaturen am Tag, Zeit also die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier zu entlassen. Zunächst sind die robusteren Pflanzen dran, denen leichte Nachtfröste nichts anhaben können: Oleander, Olive, Lorbeer und Duftblüte. Ebenfalls ins Freie darf der Grapefruitsämling, der nach über 10 Jahren immer noch nicht blüht und eine Opuntie (Feigenkaktus).
Die etwas empfindlicheren Pflanzen bleiben noch einige Wochen im Winterquartier, so der stark blühende Zitronenbaum und die Fuchsien.

Die in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen habe ich heute wieder samt Pflanzkörbe ausgegraben und umgeben von etwas mehr toniger Erde als im vergangenen Jahr in einen großen Zinkzuber bzw. Senftöpfe gesetzt. Die Erde wurde mit Kieselsteinen bedeckt, so dass sie nicht zu leicht weggeschwemmt werden kann. Der Rohrkolben und die kalifornische Binsenlilie (Sisyrinchium californicum) sehen gut aus und haben frische Triebe. Wie die Seerose den Winter in der Erdmiete überstanden hat, kann ich noch nicht sagen, da lasse ich mich einfach mal überraschen.

Alles noch etwas grau: Zinkkübel nach dem Bepflanzen.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ab ins Winterquartier...

... denn diese Woche sind Frostnächte vorhergesagt. Früher als im letzten Jahr beziehen die ersten Pflanzen das Winterquartier. Nachdem für die kommenden Tage Frost bis in die Niederungen vorhergesagt wurde, haben wir heute damit begonnen die etwas empfindlicheren und jüngeren Pflanzen ins Winterquartier zu bringen. Mit dabei Fuchsien, Hammerstrauch, Hibiskus, Lorbeerstrauch, Zitrone, Kumquat und Grapefruit. Hammerstrauch und Fuchsien wurden dazu auch kräftig zurückgeschnitten - gut zweidrittel der Triebe.

Einige größere Kübelpflanzen, die nach meinem Empfinden auch leichten Frost ertragen, bleiben noch bis circa Mitte November draußen, so die Olive, der Oleander und die Feige im Kübel.


Das Ergebnis des Rückschnitts bei den Fuchsien: ein prächtiger Strauß bunter Fuchsien

Donnerstag, 10. Januar 2008

Neue Pflanzenbeschreibungen

Einige neue Beschreibungen von Pflanzen, die im Hinterhofgarten gedeihen wurden unter www.hinterhofgarten.de hinzugefügt.

Grapefruit
Oregano
Pfefferminze

Mittwoch, 14. November 2007

Der Winter kommt

So, letztes Wochenende haben wir die meisten frostempfindlichen Pflanzen reingeholt. Wir haben zum Überwintern einen Raum im Keller. Sowohl die Großen wie Olive, Zitrone und Grapefruit, aber auch die vielen mittleren und kleinen wie unsere Fuchsien und die "Exoten": Kakteen, Pfennigbaum, Aloe etc.

Die Geranien und Agaven sind noch draußen, aber die sind an sich auch nicht ganz so frostanfällig. Immerhin hatten wir letztes Jahr eine kleine Agave den ganzen Winter im Freien (wenn auch unter Dach).

Auch der Oleander und die Feigen in den Töpfen können noch ein paar kalte Tage vertragen. Ich habe immer das Gefühl, wenn die Pflanzen im Winter besonders lange drinnen sind, werden die Schädlinge (meist Blatt- oder Schildläuse) im Spätwinter auch besonders unangenehm.