Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 19. Juni 2011

Weisse Seerose im Zinkkübel

Auch dieses Jahr hat sich wieder Mitte Juni die erste Seerosenblüte geöffnet. Nachdem es gestern Nachmittag eine längere Regenpause gab, hat sich die Knospe geöffnet. Bei Regen schließen sich Seerosenblüten, wohl zum Schutz, dass die großen schalenförmigen Blüten nicht voll laufen mit Regenwasser und schließlich untergehen.

Das Bild der Seerosenblüten unterscheidet sich freilich kaum vom entsprechenden Seerosenblüte-Blogeintrag 2010 oder 2009. Bemerkenswert und daher eben ein Eintrag wert, ist, dass ich im vergangenen Winter sehr faul war, was den Miniteich im Zinkkübel angeht. Die Seerose und der Rohrkolben blieben dieses Jahr den Winter über in der Zinkwanne, ich habe lediglich ein Großteil des Wasser raus genommen, in den vergangenen Jahren habe ich mir immer die Mühe gemacht, zum Überwintern die Pflanzen aus der Zinkwanne zu nehmen und dann im Garten etwas tiefer zu vergraben (sog. Erdmiete). Im vergangenen Winter ist das Restwasser in der Wanne mit den Pflanzen drin mehrmals komplett durch gefroren, aber scheinbar ist die Seerose (und auch der Rohrkolben) sehr winterhart.

Seerose Nymphaea 'Albida'

Montag, 21. Juni 2010

Seerose 2010

Gut zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr blüht unsere Seerose im Zinkkübel. Eine zweite Knospe wird sich auch bald öffnen. Die Blüte hatte sich vor zwei Tagen bereits gezeigt, nachdem es dann aber geregnet hat, hat sich die Blüte wieder verschlossen. Bei unserer Seerose handelt es sich um eine Nymphaea 'Albida', die eigentlich volle Sonne und eine Wassertiefe über 60 cm bevorzugt!

Samstag, 17. April 2010

Frühjahrsarbeiten

Heute habe ich den Wassergarten wieder angelegt. Seerose, Rohrkolben, Thalia und die anderen Wasserpflanzen wurden aus der Erdmiete ausgegraben und der Zinkkübel und die Senftöpfe neu bepflanzt. Rohrkolben und Seerose sehen sehr gut aus und treiben schon schön aus, die Seerose sogar schon mit Blütenknospe. Die Thalia sieht nicht so gut aus, mal sehen ob noch was kommt.

Einige größere Kübelpflanzen durften heute auch das Winterquartier verlassen: Olive, Oleander, Grapefruit, Feige und Lorbeer.

Sonntag, 6. Dezember 2009

2. Advent, jetzt ist der Garten winterfest

Nach einem frühen Wintereinbruch Mitte Oktober hatten wir einen sehr milden November und auch jetzt im Dezember gab es bei uns in der Stadt kaum einmal Frostnächte. Wir konnten uns also Zeit lassen mit dem Einräumen der Kübelpflanzen. So sind erst heute die letzten Fuchsien, die Pelargonien und der Jasmin Solanum zurückgeschnitten und ins Haus geholt worden.

Unseren Miniteich in der Zinkwanne habe ich heute auch trockengelegt und die Wasserpflanzen (Rohrkolben, Thalia dealbata, Seerose, Binsenlilie) wie im letzten Winter ca. einen Spaten tief im Boden eingegraben und zusätzlich mit etwas Reisig abgedeckt.

Die letzten Kiwis wurden schon vergangene Woche geerntet, inzwischen sind die Früchte der ersten Ernte auch schon genussreif.

Eine bemerkenswerte, nach meinen Recherchen nicht winterharte Pflanze steht noch im Hinterhofgarten und blüht in knalligem Rot-Pink. Es ist ein Ananassalbei, den wir dieses Jahr geschenkt bekommen haben. Den ganzen Sommer über war er nicht beonders dekorativ, doch jetzt kommt sein Aufritt. Das ist schon ein wenig skuril, wenn eine nicht winterharte Pflanze so spät im Jahr blüht.

Ananassalbei

Samstag, 4. Juli 2009

Unsere Seerose blüht

Unsere Seerose im Zinkkübel hat die erste Blüte geöffnet!


Im vergangenen Jahr hatten wir erstmals diese Seerose, die laut Etikett eigentlich tiefere Gewässer bevorzugt, in einen Zinkkübel gepflanzt, geblüht hat sie letztes Jahr nicht, aber zusammen mit den anderen Wasserpflanzen hat das schöne Grün den Garten verziert. Den Winter hat sie im Garten vergraben verbracht und nun hat sie sich doch erbarmt und blüht!

Dienstag, 28. April 2009

Gärternei Baum und Wassergarten im Kübel 2009

Am vergangenen Wochenende haben wir der Gärtnerei Baum in Leonberg einen Besuch abgestattet. Wir wollten eigentlich nicht unbedingt etwas kaufen, sondern nur schauen. Im Mai wollen wir dann evtl. wegen der Fuchsien nochmals hin, einer der Schwerpunkte dieser Gärtnerei. Aber bevor es da eine Neuanschaffung gibt, müssen wir erst einmal sehen, wie unsere Fuchsiensammlung durch den Winter kam. Es gibt da leider einige Problemfälle.

Am Ende sind wir dann doch nicht mit leeren Händen von dannen gezogen, sondern es gab ein paar Anschaffungen für den Wassergarten in Zinkkübeln und Senftöpfen:
  • Thalia dealbata, eine schön blühende Sumpfpflanze, die angeblich in einem kleineren Gefäß auch klein bleibt, im Teich aber locker zwei Meter hoch werde soll.
  • Typha minima, der kleine Rohrkolben, für so einen Kübelteich viel besser geeignet als unser breitblättriger Rohrkolben.
  • Froschbiss, eine einheimische Schwimmpflanze mit hübscher Blüte.
Unsere Erfahrung aus dem letzten Jahr war, dass Schwimmpflanzen das Wasser klar halten, da sie ihm die Nährstoffe entziehen und so Algen kaum eine Chance haben.

Kleiner Rohrkolben und Thalia in Senftöpfen.

Alle in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen entwickeln sich übrigens inzwischen gut im großen Zinkkübel, auch die Seerose, die mit mehreren kleinen Blättern an die Wasseroberfläche drängt.

Samstag, 4. April 2009

Raus aus dem Winterquartier

Die erste echte Frühlingswoche geht zu Ende mit Temperaturen bis zu 20°C und die längerfristigen Wettervorhersagen zeigen durchweg frostfreie Nächte und zweistellige Temperaturen am Tag, Zeit also die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier zu entlassen. Zunächst sind die robusteren Pflanzen dran, denen leichte Nachtfröste nichts anhaben können: Oleander, Olive, Lorbeer und Duftblüte. Ebenfalls ins Freie darf der Grapefruitsämling, der nach über 10 Jahren immer noch nicht blüht und eine Opuntie (Feigenkaktus).
Die etwas empfindlicheren Pflanzen bleiben noch einige Wochen im Winterquartier, so der stark blühende Zitronenbaum und die Fuchsien.

Die in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen habe ich heute wieder samt Pflanzkörbe ausgegraben und umgeben von etwas mehr toniger Erde als im vergangenen Jahr in einen großen Zinkzuber bzw. Senftöpfe gesetzt. Die Erde wurde mit Kieselsteinen bedeckt, so dass sie nicht zu leicht weggeschwemmt werden kann. Der Rohrkolben und die kalifornische Binsenlilie (Sisyrinchium californicum) sehen gut aus und haben frische Triebe. Wie die Seerose den Winter in der Erdmiete überstanden hat, kann ich noch nicht sagen, da lasse ich mich einfach mal überraschen.

Alles noch etwas grau: Zinkkübel nach dem Bepflanzen.

Sonntag, 9. November 2008

Überwintern der Wasserpflanzen im Zinkkübel

Diese Jahr haben wir einen kleinen Wassergarten in verschiedenen Zinkkübeln angelegt. Nun im Herbst, stellt sich die Frage wie überwintern. Die Kübel werden ganz sicher im Winter komplett durchfrieren, was den Pflanzen schaden wird. Die Arbeit, die Pflanzen in einem Eimer mit Wasser in den Keller zu stellen, wo dann das Wasser vielleicht anfängt zu stinken, wollte ich mir nicht machen. Daher versuche ich die drei Wasserpflanzen (Seerose, Rohrkolben und Binsenlilie) in einer Erdmiete zu überwintern. Dieses Wochenende habe ich mit dem Spaten ein ca. 30 cm tiefes Loch ausgehoben und die Seerose und den Rohrkolben unten rein. Die Binsenlilie oben drauf, sie ist nun nur knapp unter der Erdoberfläche und das Grün schaut noch raus. Schließlich habe ich alles mit Erde bedeckt, die Ecken markiert und so hoffe ich auf eine erfolgreiche Überwinterung.

Die Schwimmpflanzen versuche ich erst gar nicht zu überwintern, da kaufen wir bei Bedarf im Frühjahr ein paar neue.

Freitag, 18. Juli 2008

Wie hat sich der Wassergarten in Zinkkübeln entwickelt?

Vor kurzem habe ich in einem Blogkommentar übermütig geschrieben, sowohl Wasserhyazinthe als auch Wassersalat würden in den kleinen Zinkkübeln gut gedeihen. Das war etwas voreilig, denn die Wasserhyazinthe hat sich nicht so richtig wohl gefühlt im kleinen Zinkkübel, sie bekam braune Blätter und sah nach einigen Wochen alles andere als dekorativ aus. Der Wassersalat hingegen hat sich fleißig vermehrt und schmückt inzwischen auch noch weitere Gefäße an anderen Stellen im Garten.
Der alte Einmachtopf in dem die Seerose wächst ist erwartungsgemäß etwas zu klein und die Seerose streckt ihre Blätter über den Topfrand hinaus.

Dienstag, 27. Mai 2008

Wassergarten im Zinkkübel

Seit dem Besuch in der Gärtnerei Baum im April, ist die Idee, aus einigen Kübeln einen kleinen Wassergarten zu gestalten, in unserem Kopf. Im Keller haben wir einige alte Zinkkübel, die bisher keine Verwendung fanden. Es stellte sich die Frage, was dort einpflanzen.
Mitte Mai sah ich beim Discounter Lidl ein 'Wasserpflanzenkit', verschiedene Wasserpflanzen samt Wasserpflanzkorb, Ton, Kies und Dünger für je fünf Euro. Zunächst war ich eher skeptisch und dachte, ach das wird nichts werden, die Pflanzen so komplett eingepackt sind sicherlich vertrocknet und ich habe das Angebot links liegen gelassen.
Letztendlich hat es mich aber doch gepackt und ich habe zugeschlagen, eine weiße Seerose (Nymphaea Albida) und ein Päckchen mit drei Rohrkolbenpflanzen (Typha Latifolia). Zuhause wurde ausgepackt und die Spannung stieg, ob sich das ganze jetzt schon als Fehlkauf erweist und die Pflanzen vielleicht schon kaputt sind. Die Seerose sah richtig gut aus allerdings der Rohrkolben erwies sich als eher zwei Pflänzchen statt angekündigten drei und eines davon war leicht schimmlig.
Entsprechend der beigelegten Anleitung haben wir die Pflänzchen in die mitgelieferten Körbe gepflanzt und in unseren Zinkkübeln platziert.
Nach ca. einer Woche im Wasser sind sowohl Seerose als auch Rohrkolben (einer) deutlich gewachsen. Am vergangenen Wochenende haben wir dann noch in der Gärtnerei Baum eine Wasserhyazinthe und Wassersalat als Ergänzung gekauft.

Die Pflänzchen im Zinkkübel-Wassergarten müssen noch wachsen ;-)
noch haben Seerosenblätter und Rohrkolbenhalme die Wasseroberfläche nicht erreicht.