Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

Montag, 16. Juli 2018

Frühreif...

... sind diese Jahr Feigen und Mirabellen. Am Wochenende haben wir sowohl die ersten Feigen als auch Mirabellen genascht. Das ist ungewöhnlich früh, die Mirabellen reifen sonst erst Anfang August. Ähnlich verhält es sich mit den Feigen, die ersten reifen Feigen gab es in den letzten Jahren auch erst zum Monatswechsel Juli/August. Im August 2015 schrieb ich, als die Feigen reif wurden, "Mehr Sommer geht nicht", da hatte ich mich wohl getäuscht, der Sommer 2018 legt noch ein Schippe drauf. Eine Woche nach Ostern wurde es warm und seit dem gab es nur sehr kurze Phasen mit kühlerer und feuchter Witterung, meist herrscht Sommer, Sonne, Sonnenschein.
Die Tage war ein Winzer im Radio zu hören, die Trauben seien rund 14 Tage früher dran als in einem normalen Jahr, das deckt sich mit meinen Beobachtungen aus dem Hinterhofgarten.

Montag, 4. Juni 2018

Epiphyllum mit rekordverdächtiger Blüte

Heute öffneten sich fünf riesige Epiphyllumblüten gleichzeitig! Insgesamt hat dieser Kaktus dieses Jahr zwölf Knospen. Unser anderes Exemplar ist diese Jahr ähnlich blühfreudig, allerdings zeigen sich die Blüten eher nacheinander.

Zahlreich erscheinende Epiphyllumblüten

Anfangs hat dieser Blattkaktus gar nicht, dann nur spärlich geblüht. Nachdem ich ihn  dann in Rhododendron-Erde gepflanzt habe, erscheinen die Blüten regelmäßig und zahlreich.

Montag, 16. April 2018

Freudige Überraschung

Am Wochenende haben wir die sich öffnende Blüte einer Schachbrettblume entdeckt. Ich hatte im Herbst 2010 einige Zwiebeln ausgepflanzt, im folgenden Frühjahr 2011 haben diese dann schön geblüht. 2012 gab es nur noch wenige Blüten, 2013 keine mehr. Im Frühjahr 2014 kam dann zu unserer Überraschung wieder eine Blüte und dann war Schluss - dachten wir. Und nun vorgestern die Überraschung mit einer erneuten Blüte.

Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) 


Montag, 27. November 2017

Umzug...

... ins Winterquartier. Die meisten frostempfindlichen Pflanzen haben heute das Winterquartier bezogen. Vermutlich hatten wir in den vergangenen Wochen schon einmal einen leichten Nachtfrost, zwei welke Fuchsien und das graue Laub am Kiwi deuten darauf hin.
Einige wenige nicht so empfindliche Kübelpflanzen bleiben noch ein paar Tage draußen; so der Oleander und die Feige im Kübel.

Montag, 13. November 2017

Der ersten Nachtfrost...

... wurde für heute Nacht angekündigt. Wahrscheinlich wird der Hinterhofgarten, der ja eingebettet zwischen den umgebenden Häusern liegt, davon verschont. Trotzdem haben wir etwas vorgesorgt.

Die Kiwis wurden geerntet, sie müssen nun noch ein wenig im Haus nachreifen. Dieses Jahr haben wir wenige Früchte, diese sind dafür außerordentlich groß.

Die Zitronenbäumchen habe ich vor ein Kellerfenster gerückt und mit einer großen Plastikfolie abgedeckt. Unsere Kakteen (Epiphyllum und andere) stehen nun unter einem Dach geschützt, nah an der Hauswand.

Die anderen nicht-winterharten Pflanzen wie Fuchsie, Oleander, Olive, Lorbeer etc. sind weiter ungeschützt im Garten, ihnen wird der Nachtfrost (hoffentlich) nichts ausmachen.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Sommerzeit ist Hortensienzeit...

...im Hinterhofgarten. Hortensien gehören zu den dankbarsten Pflanzen in unserem Garten, sie kommen gut mit dem Schatten/Halbschatten aus, auf der anderen Seite liegt der Garten geschützt zwischen Häusern, so dass der Frost nicht so hart zuschlägt. Frostschäden an den Hortensien treten bei uns normalerweise nicht auf - auch in diesem kalten Winter mit Spätfrösten hatten wir bei den Hortensien keine Probleme.

Unbekannte Bauernhortensie pink blühend


Eine neue namenlose blaue Hortensie - ein Geschenk - bereits am Verblühen, die Sepalen mit Farbverlauf ins Grüne 


Ebenfalls ein Neuzugang aus diesem Jahr "Soft Pink Salsa", mittlerweile hellgrün...
, ... nachdem sie zunächst weiß und dann hellrosa blühte.


Unbekannte weiße Macrophylla mit gezackten Sepalen


Neuzugang aus dem letzten Jahr: Pinky Winky


Tellerhortensie in mauve, vermutlich eine Blaumeise
Schon verblüht sind unsere Kletterhortensie und die Tellerhortensie (Hydrangea serrata) Veerle.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ausgegraben - Eingetopft - Ausgetopft - Eingepflanzt

Leider bin ich in den letzten Wochen nicht zum schreiben gekommen, dass soll nun nachgeholt werden, gibt es doch ein paar Sachen zu notieren, bzw. zu berichten.

Ausgegraben und eingetopft wurde unsere Kamelie. Wir haben die Kamelie vor Jahren geschenkt bekommen und im Garten ausgepflanzt, so richtig glücklich war ich mit der Kamelie nie. Oft gab es Frostschäden in Form von erfrorenen und vertrockneten Blütenknospen. Und wenn sie geblüht hat, war dies in etwa zeitgleich mit dem orangenen Rhododendron in direkter Nachbarschaft, die Kamelienblüte ist dann fast untergegangen. Sie blüht bei uns eben nicht wie in der japanischen Heimat im Winterhalbjahr, sondern erst mitten im Frühjahr. Auch das immergrüne Laub ist keine reine Zier. Daher fiel nun die Entscheidung die Kamelie auszugraben und in einen großen Kübel zu pflanzen. Sie kommt dann in der Frostperiode rein und zeitig im Frühjahr wieder raus. Auch Dagmar von Gartenverbandelt hat bei Ihrem Besuch im Hinterhofgarten (noch bis November zu sehen in der ARD-Mediathek) von Ihrer Erfahrung mit Kamelien erzählt, wenn ich mich recht erinnere, hat sie besser Erfahrungen mit Kamelien in Kübeln gemacht.

An den freien Platz im Garten kam dann eine Pflanze, die seit Jahren im Kübel war und uns da nicht mehr die große Freude machte. Quasi ausgetopft und eingepflanzt wurde die Duftblüte (Osmanthus fragrans), sie haben wir vor über 10 Jahren in Norditalien am Comer See gekauft und mit über die Alpen geschleppt. Osmanthus fragrans hat einen betörenden Duft, der von kleinen recht unscheinbaren Blüten verströmt wird. Die Blüten erscheinen im Spätsommer und manchmal im Frühjahr. Die immergrüne Pflanze war zuletzt nicht mehr sehr dekorativ und etwas verkahlt. Es ist ein Experiment, ob die Duftblüte unsere Winter übersteht, den Angaben zur Winterhärte nach, müsste es bei uns in der Stadt gerade noch gehen. Und zur Sicherheit gibt es einen kleinen Ableger, den ich vor einigen Jahren gezogen habe, der darf im Winter rein.