Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Mittwoch, 18. November 2015

Wintervorbereitungen

Der Herbst zeigt sich nach wie vor von der milden Seite, aber für die kommenden Tage sind deutlich geringere Temperaturen mit Frost angekündigt. Nun ist es also Zeit unsere frostempfindlichen Kübelpflanzen ins Haus zu bringen, was wir am Wochenende auch getan haben.

Außerdem habe ich die Kiwis geerntet, die Früchte vertragen keinen Frost, sie reifen nun im Haus nach bis sie in ein paar Wochen genußreif sind.

Samstag, 29. November 2014

Überwintern

Spät wie selten habe ich dieses Jahr am ersten Adventswochenende die nicht-winterharten Kübelpflanzen ins Winterquartier umgezogen.
Der Herbst war bei uns in der Stadt bisher frostfrei. Viele Sträucher haben jetzt noch grüne Blätter, doch für die kommenden Nächte sind die ersten Fröste vorhergesagt.
Und Reisig, um Pflanzen abzudecken, liegt schon bereit.

Donnerstag, 8. August 2013

Groß, größer, Epiphyllum

Nachdem ich in den vergangenen Jahren verstanden habe, welche Pflege der Epiphyllum Blattkaktus benötigt, blühen unsere zwei Exemplare jedes Jahr. Die großen Blüten sind zwar kaum mehr als 36 Stunden geöffnet, da aber jeder Kaktus mehrere Blüten entwickelt, die nicht gleichzeitig aufblühen, können wir uns mehrere Wochen an den Blüten erfreuen.

Weißlichgelbe Blüte des Epiphyllum Kaktus
Weißlich-gelbe Epiphyllumblüte

Epiphyllumblüte mit Staubblättern
Epiphyllumblüte mit Staubblättern
Die Blüten sind nicht nur groß, weil sie große Blütenblätter haben wie zum Beispiel Lilien, sie sind vielmehr fein strukturiert: Ein Kranz gelboranger Kelchblätter (Sepalen) umgibt viele gelbe bis cremeweiße Kronblätter (Tepalen) und im Innern finden sich wiederum viele sehr lange feine Staubblätter und der ebenso lange Stempel. Die Blüte verströmt einen intensiven Duft, der irgendwo zwischen Zitrus und Waschpulver einzuordnen ist.

Samstag, 27. Oktober 2012

Kiwiernte bei Schneefall

Ungewöhnlich früh Ende Oktober schneit es und der Schnee bleibt sogar liegen, Zeit die Kiwis zu ernten, denn wenn sie einmal Frost hatten werden sie matschig. Wie jedes Jahr sind die Kiwis noch nicht genussreif, sie müssen noch etwas im Haus nachreifen.

Einige der Kübelpflanzen sind schon während der Woche ins Winterquartier umgezogen, Fuchsien und Zitrone wurde ganz an die Hauswand gerückt, bzw. die kleinen Töpfe stehen unter dem Dach unserer Terrasse, dort werden sie die kommenden kalten Nächte mit leichtem Frost hoffentlich unbeschadet überstehen.

Montag, 2. Juli 2012

Riesige Kaktusblüte des Epiphyllum

Im vergangenen Jahr hat unser Epiphyllum das erste Mal geblüht. Insgesamt hatten wir im vergangenen Jahr drei Blüten bei diesem Blattkaktus. Dieses Jahr haben sich nun gut ein Dutzend Blüten gebildet, diese öffnen sich in diesen Tagen. Leider ist eine einzelne Blüte kaum zwei Tage geöffnet, auf Grund Ihrer Größe (der Durchmesser beträgt ca. 20 cm!) lohnt die Pflege trotzdem. Mit der Vielzahl der Blüten sind auch immer einige mehr oder weniger geöffnet. Wie schon im vergangenen Jahr geschrieben, benötigt Epiphyllum so ganz andere Bedingungen, wie man sie gemeinhin für Kakteen erwartet, nämlich:
  • humose, torfiger, leicht saurer Boden
  • reichlich Nährstoffe
  • im Sommer immer feuchter Wurzelballen
  • keine direkte Sonne  
Und das hatten wir anfangs so ziemlich alles falsch gemacht - in den ersten Jahren wae der Epiphyllum in steinig-toniger Erde, eher trocken gehalten am sonnigsten Platz im Garten!

Blattkaktus für einen schattigen Standort mit herrlichen großen Blüten: Epiphyllum
Der Epiphyllum eignet sich bestens für einen Hängetopf an der Nordwand, da die Blattglieder herabhängen, wäre ein Platz auf einer Säule eine Alternative.

Freitag, 27. Mai 2011

Epiphyllum blüht

Diese Woche hat zum ersten Mal unser Epiphyllum (manchmal auch als Blattkaktus bezeichnet) geblüht. Wir haben diesen Kaktus schon ein paar Jahre im Hinterhofgarten, seither hat er aber nicht geblüht, was wohl an der falschen Pflege lag. Ich hatten den Steckling, den wir von einer Freundin bekommen haben, zunächst in eher karge, steinige Erde gepflanzt, wie es viele Kakteen bevorzugen. Im letzten Jahr hatte ich dann gelesen, dass diese Kaktusart eher ein leicht sauren Torfboden und relativ viel Nährstoffe benötigt. Und so steht der Epiphyllum nun in reinem Torf und bekam im letzten Sommer reichlich Dünger mit dem Gießwasser. Im Sommer hängt die Pflanze an einer Nordwand!

Als ich vor einigen Wochen diesen Kaktus aus dem Winterquartier (10°C-15°C, relativ dunkel) geholt habe, habe ich mich kurz über eigenartige Triebe gewundert, um dann aber recht schnell zu erkennen, dass es sich um drei Blütenkospen handelte.

Epiphyllumblüte

Detail der Epiphyllumblüte, der Stempel erinnert an einen Seestern


Diese Blütenknospe wird sich in den kommenden Tagen öffnen

Die genaue Bezeichnung des Epiphyllum kenne ich leider nicht, vielleicht handelt es sich um die Art 'Epiphyllum laui' oder es ist aber eine der zahlreichen Hybriden. 

Samstag, 17. April 2010

Frühjahrsarbeiten

Heute habe ich den Wassergarten wieder angelegt. Seerose, Rohrkolben, Thalia und die anderen Wasserpflanzen wurden aus der Erdmiete ausgegraben und der Zinkkübel und die Senftöpfe neu bepflanzt. Rohrkolben und Seerose sehen sehr gut aus und treiben schon schön aus, die Seerose sogar schon mit Blütenknospe. Die Thalia sieht nicht so gut aus, mal sehen ob noch was kommt.

Einige größere Kübelpflanzen durften heute auch das Winterquartier verlassen: Olive, Oleander, Grapefruit, Feige und Lorbeer.

Sonntag, 7. März 2010

Licht an im Winterquartier

Später als im vergangenen Jahr habe ich heute die Zeitschaltuhr mit der Zusatzbeleuchtung im Winterquartier in Betrieb genommen. Viele Kübelpflanzen im Winterquartier beginnen nun zu treiben, allerdings ist das Winterquartier nicht hell genug und es entstehen diese langen dünnen spärliche Triebe, mit zusätzlichem Kunstlicht werden diese kürzer und kräftiger.

Sonntag, 6. Dezember 2009

2. Advent, jetzt ist der Garten winterfest

Nach einem frühen Wintereinbruch Mitte Oktober hatten wir einen sehr milden November und auch jetzt im Dezember gab es bei uns in der Stadt kaum einmal Frostnächte. Wir konnten uns also Zeit lassen mit dem Einräumen der Kübelpflanzen. So sind erst heute die letzten Fuchsien, die Pelargonien und der Jasmin Solanum zurückgeschnitten und ins Haus geholt worden.

Unseren Miniteich in der Zinkwanne habe ich heute auch trockengelegt und die Wasserpflanzen (Rohrkolben, Thalia dealbata, Seerose, Binsenlilie) wie im letzten Winter ca. einen Spaten tief im Boden eingegraben und zusätzlich mit etwas Reisig abgedeckt.

Die letzten Kiwis wurden schon vergangene Woche geerntet, inzwischen sind die Früchte der ersten Ernte auch schon genussreif.

Eine bemerkenswerte, nach meinen Recherchen nicht winterharte Pflanze steht noch im Hinterhofgarten und blüht in knalligem Rot-Pink. Es ist ein Ananassalbei, den wir dieses Jahr geschenkt bekommen haben. Den ganzen Sommer über war er nicht beonders dekorativ, doch jetzt kommt sein Aufritt. Das ist schon ein wenig skuril, wenn eine nicht winterharte Pflanze so spät im Jahr blüht.

Ananassalbei

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Der Winter muss noch warten!

Nachdem dieses Jahr der Frühling fast ausgeblieben ist – wir hatten nach einem sehr langen Winter im April recht schnell warme Witterung ohne Spätfröste – scheint nun auch der Herbst sehr kurz zu sein. Vor zwei Wochen hatte es noch über 20°C und seit nun über einer Woche gibt es in weiten Teilen Deutschlands Nachtfröste und Schneefall bis in die Tieflagen.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere Kübelpflanzen, subtropisches Obst (Zitrusfrüchte, Olive und Feige), Fuchsien usw. meist erst im November ins Winterquartier gebracht. Als vor gut einer Woche der frühe Wintereinbruch angekündigt wurde, habe ich mutig unsere nicht winterharten Kübelpflanzen im Hinterhofgarten gelassen und nicht schon ins Winterquartier umgezogen. Allerdings haben wir die Pflanzen näher an die schützende Hauswand gestellt. Alle mediterranen und subtropischen Pflanzen sind bisher ohne Schäden geblieben und wohlauf.
Zumindest der Winter im Hinterhofgarten muss noch warten!
Sind die Pflanzen sehr lange im Winterquartier gibt es nach meinen Beobachtungen zum Ende des Winters vermehrt Probleme mit Schädlingen wie Blattläusen und Schildläusen.

Eine Pflanzenart ist doch schon nach drinnen umgezogen, die Calla (eigentlich Zantedeschia). Diese tropische Knollenpflanze muss nun im Hebst trocken gehalten werden und einziehen. Das warme und trockene Haus entspricht da eher den natürlichen Gegebenheiten der ostafrikanischen Heimat als der feuchtkalte Garten.