Es ist Mitte November und es gibt die ersten Schneefälle auch schon in tieferen Lagen, Zeit die frostempfindlichen Pflanzen ins Winterquartier umzuziehen. Die erste Hälfte der Topf- und Kübelpflanzen haben wir am Samstag reingestellt, der Rest folgt in den kommenden Tagen.
Viele Pflanzen wie Fuchsien, Zitrone und Grapefruit, Oleander usw. werden vor dem Umzug zurückgeschnitten, was mehrere Vorteile bietet: erstens der Transport ist einfacher, zweitens das Laub und damit die Verdunstungsfläche wird reduziert und damit auch das Problem zu hoher Feuchtigkeit im Winterquartier und drittens manche Pflanzen wie Fuchsien können so schlichtweg zuverlässiger überwintert werden. Der Jasmin Solanum wird ganz radikal bis auf den Stamm zurückgeschnitten.
Frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Begonie und Zantedeschia (Calla) müssen im Haus noch ihr Laub einziehen, soweit dies noch nicht geschehen ist. Ist das Laub welk, kann es entfernt werden. Im kommenden Frühjahr werden die Zwiebeln und Knollen dann in frische Erde gepflanzt.
Die meisten Kräuter sind winterhart und bleiben im Garten, bei den frostempfindlichen Kräutern bietet sich nun die letzte Möglichkeit zum Ernten. So wurden zum Abschluss des Wochenendes dann die Basilikumpflanzen (fast) komplett abgeerntet und direkt zu frischem Walnusspesto verarbeitet, dazu gab es selbstgemachte Gnocchi.
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Montag, 11. November 2013
Montag, 15. Oktober 2012
Walnußpesto
Jetzt im Herbst haben wir immer recht kräftige große Basilikumpflanzen mit derben Blättern, wenn es draußen Kälter wird ist irgendwie auch die Zeit des Caprese (Tomaten, Mozarella und Basilikum) vorbei. Die Pflanzen ins Haus nehmen bekommt ihnen meist nicht so gut. Was also machen mit den vielen Basilikumblättern? Nachdem wir vor kurzem auch viele Walnüsse geschenkt bekommen haben, dacht ich, ich probiere einmal ein Pesto mit Walnüssen statt Pinienkernen aus. Und wir waren begeistert.
Hier mein Rezept für eine Portion:
Im Nachhinein habe ich noch nach anderen Walnußpestos im Web gesucht. Dabei bin ich auf diese Variante gestoßen, die auch lecker ist, diesmal sind die Angaben allerdings für ca. 4 Portionen:
Hier mein Rezept für eine Portion:
- Eine knappe Handvoll Walnüsse mit wenig Olivenöl und einer grob kleingeschnittenen geschälten Knoblauchzehe sanft andünsten, Knoblauch nicht braun werden lassen! (Viele Originalrezepte für Pesto aus Ligurien verwenden rohen Knoblauch, ich finde mit dem leicht angedünsteten Knoblauch wird das ganze besser bekömmlich)
- ca. 10 große Basilikumblätter grob zerrupfen und in einen Mörser geben
- Die etwas abgekühlten Walnüsse mit Öl und Knoblauch zu den Basilikumblättern geben.
- Alles zusammen mit einer Prise Salz im Mörser zerkleinern.
- Unter die Masse ca. 2 EL Olivernöl und 3 gehäufte EL geriebenen Parmesan rühren
- Vom Nudelwasser kurz vor dem Abschütten der Nudeln ca. 2-3 EL in das Pesto geben und umrühren.
- Pesto mit den heißen Nudeln vermengen und servieren.
Im Nachhinein habe ich noch nach anderen Walnußpestos im Web gesucht. Dabei bin ich auf diese Variante gestoßen, die auch lecker ist, diesmal sind die Angaben allerdings für ca. 4 Portionen:
- 200 g Walnüsse, grob gehackt
- 4 geschälte Knoblauchzehen in etwas Olivenöl sanft angedünstet
- ½ Bund Petersilie, grob gehackt
- 100 g getrocknete in Öl eingelegteTomaten, klein geschnitten
- etwas Salz und Pfeffer
- Diese Zutaten im Mörser zerreiben
- 50 g geriebenen Parmesan und 100 ml Olivenöl einrühren
- Wiederum etwas Nudelwasser zugeben
- Alles mit den Nudeln vermischen
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