Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 26. Oktober 2008

Ab ins Winterquartier...

... denn diese Woche sind Frostnächte vorhergesagt. Früher als im letzten Jahr beziehen die ersten Pflanzen das Winterquartier. Nachdem für die kommenden Tage Frost bis in die Niederungen vorhergesagt wurde, haben wir heute damit begonnen die etwas empfindlicheren und jüngeren Pflanzen ins Winterquartier zu bringen. Mit dabei Fuchsien, Hammerstrauch, Hibiskus, Lorbeerstrauch, Zitrone, Kumquat und Grapefruit. Hammerstrauch und Fuchsien wurden dazu auch kräftig zurückgeschnitten - gut zweidrittel der Triebe.

Einige größere Kübelpflanzen, die nach meinem Empfinden auch leichten Frost ertragen, bleiben noch bis circa Mitte November draußen, so die Olive, der Oleander und die Feige im Kübel.


Das Ergebnis des Rückschnitts bei den Fuchsien: ein prächtiger Strauß bunter Fuchsien

Mittwoch, 23. April 2008

Drei neue Bewohner im Hinterhofgarten

In den letzten Wochen bzw. Ende letzten Jahres haben wir drei neue Pflanzen im Hinterhofgarten hinzubekommen: Mirabelle, Kamelie und Kumquat. Allesamt Geschenke. Mit den geschenkten Pflanzen ist es oft so, dass sie nicht immer nach dem Standort ausgewählt werden, sondern nach anderen Kriterien, insbesondere Gefallen des Schenkers. Wir sind gespannt, wie sich die drei einleben.

Bei der Mirabelle handelt es sich um die Sorte Nancy, es ist ein noch junges Halbstämmchen, das in einer der sonnigsten Ecken des Hinterhofs steht. Früher stand an dessen Stelle eine wilde Pflaume. Ich hoffe die Mirabelle nimmt es uns nicht übel, dass an selber Stelle schon ein Verwandter stand. Dieses Jahr hat die Mirabelle noch nicht geblüht, wir warten auf das kommende Jahr. Wir sind gespannt, wie sich die Mirabelle in der relativ schwierigen Lage entwickelt.

Kamelien eilt der Ruf voraus empfindlich und schwierig zu sein, sie haben aber auch den Ruf sich im Schatten wohl zu fühlen. Zumindest die Kompatibilität mit Schatten sind schon einmal gute Eigenschaften für unseren Hinterhofgarten. Bei der Kamelie handelt es sich um die weit verbreitete Sorte Camellia japonica mit rot gefüllter Blüte. Noch ist die Kamelie im Topf, wir haben für sie aber schon einen Platz auserkoren: zwischen Rhododendron und Kletterhortensie. Das ist eine Ecke des Gartens, die über die Jahre schon recht viel Rhododendron-Erde abbekommen hat. Und so wird auch die Kamelie in ein Pflanzloch mit Rhododendron-Erde gepflanzt werden. Für die Kamelie musste der Eisenhut umziehen, seiner Größe entsprechend steht er nun mehr im Hintergrund.

Die erste Kamelienblüte

Die Kumquat (Fortunella japonica) dürfte eher ein schwieriger Kandidat für den Hinterhofgarten sein. Wobei der Zitronenbaum seit Jahren regelmäßig blüht und Früchte entickelt.

Kumquat, frisch eingezogen