Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Montag, 29. Juli 2013

Blüten-Karussell

Fuchsia magellanica

Vom Liegestuhl aus bietet sich derzeit der Blick auf dieses Blüten-Karussell. Eigentlich wachsen die Triebe dieser Fuchsie eher bogenförmig und alle Blüten hängen dann in eine Richtung herunter. Ein Trieb wächst nun aber schön senkrecht und so verteilen sich die kleinen Fuchsienblüten gleichmäßig in alle Richtungen, eben wie bei einem Kettenkarussell!

Leider weiß ich nicht genau um welche Fuchsiensorte es sich handelt, wir haben den Steckling ohne genaue Namensangaben bekommen. Aber vermutlich ist es eine Wildform Fuchsia magellanica oder zumindest ist viel Erbgut dieser Wildform enthalten.

Beim Einstellen des Blogbeitrages habe ich eben erst gesehen, dass das Karussell auch noch ein Fahrgast hat: auf der Blüte rechts sitzt eine kleine grüne Wanze!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Der Hinterhofgarten-Blog im Fernsehen

Gestern hat der MDR in seiner Sendung "Garten" einen Beitrag über bloggende Hobbygärtner gebracht. Im Mittelpunkt stand der Blog "Vom Chaos zum Garten in der Elbaue".

In einer Sequenz wurden einige Fotos aus dem Hinterhofgarten gezeigt.




Den Beitrag über die Gartenblogs gibt es natürlich auch auf der Seite des MDR.

Dienstag, 30. Juni 2009

Rundgang im Hinterhofgarten

Ich habe mich bisher geziert Fotos öffentlich zu zeigen, auf denen unser kompletter Garten oder größere Ausschnitte davon dargestellt sind. Gibt dies doch einen öffentlichen Einblick in das Umfeld in dem wir leben. Vor allem auch, weil man ja nicht weiß, wer sich so mit nicht ganz legalen Absichten im Internet rumtreibt. Seither waren die Bilder aus dem Hinterhofgarten geprägt von Detailaufnahmen zu einzelnen Pflanzen etc. Nachdem ich aber immer wieder mal gefragt werden, wie denn der Garten nun im Ganzen aussieht, hier ein kleiner Rundgang durch unseren wirklich kleinen Hinterhofgarten. Alles spielt sich auf ca. 60 qm ab.

Die ursprüngliche Hofeinfahrt (wobei diese für ein Auto viel zu schmal ist, um bequem raus und rein zu fahren) ist eingerahmt von Hortensien, Kletterhortensie und einem Rhododendron im Topf. Hinter dem Rhododendron ist ein kleiner Arbeitsplatz zum Umtopfen etc. auf einem Natursteintischchen unter dem auch Erde, Töpfe etc. verstaut sind.

Es geht unter dem Kiwistrauch hindurch, blickt man dann nach links ist ein Beet am Zaun entlang angelegt, mit Taglilien, Rosen, verschiedenen Kräutern, etwas Beerenobst und am Ende einigen Stauden. Zwischendrin stehen noch ein Feigenbaum, ein Rebstock und ein Fliederbaum!

Der Blick zurück zeigt das kleine Rasenstückchen mit einer großen Hortensie im Zentrum.

Parallel dazu noch der alte Bodenbelag des Hinterhofs als Durchgang und Hauptweg, hier stehen die ganzen noch zaghaft blühenden Kübelpflanzen aufgereiht: u. a. Fuchsien, Hammerstrauch, Olivenbaum, Zitrone und ganz vorne der kleine Wassergarten. Ganz hinten ist wieder der Kiwistrauch zu sehen.

Um im Rücken dazu der Sitzplatz. Aufgenommen in einer anderen Jahreszeit, ja sogar in einem anderen Jahr.

Zugegebenermaßen auf diesen Bildern wirkt das alles recht voll und chaotisch, die reale Empfindung ist aber eine andere, das Auge hat einfach viel zu entdecken, schließlich fokussiert es immer nur auf einen Punkt.

Dienstag, 19. Mai 2009

Um das Thema 'Akelei' abzurunden...

...noch ein paar aktuelle Bilder der diesjährigen Akeleiblüte. Für manches Bild musste ich mich fast auf den Boden legen, um einen Einblick in die filigranen Blütchen zu bekommen!

Die Akeleien blühen dieses Jahr besonders reich, wie ich finde. Interessanterweise sind 2009 im Hinterhofgarten fast alle Akeleien einfarbig: weiß, rosa, purpur und blau. In den vergangenen Jahren hatten wir eher zweifarbige Akeleiblüten.





Mittwoch, 26. März 2008

Wintereinbruch über Ostern

Das Frühjahr wurde ausgebremst! Bisher hatte ich den subjektiven Eindruck (Aufzeichnungen habe ich in der Vergangenheit nicht gemacht), dass die Pflanzen sich dieses Frühjahr schon recht weit entwickelt haben und alles sehr früh dran ist. Aber mit diesem Wintereinbruch inklusive Schnee und Frost um das Osterwochenende hat sich das alles relativiert. Bleibt abzuwarten wie sich dieser späte Wintereinbruch auf die Pflanzen und vor allem auf die Ernte auswirkt. Unsere Stachelbeeren blühen, aber Bienen und Hummeln sind dieser Tage keine unterwegs. Und beim Osterspaziergang habe ich blühende Zwetschgenbäume gesehen, die sicherlich einen Schlag abbekommen haben, da möchte ich prophezeien, dass die dieses Jahr kaum Früchte tragen werden.

Schnee im Hinterhofgarten bedeckt Narzissen und Christrosen

Die alten Blüten der Hortensie soll diese auch noch vor Spätfrost schützen.

Sonntag, 24. Februar 2008

Erste Sonnenstrahlen!

Endlich steht die Sonne hoch genug, so dass sie nun am Nachmittag für längere Zeit in den Hinterhofgarten scheint. Zwischen Ende Oktober und Ende Februar kommt kaum einmal ein Sonnenstahl über die Häuser hinweg in unseren Garten, er liegt monatelang im Schatten. Das Sonnenlicht scheint jetzt durch die Zweige eines freilich noch kahlen Baumes und trifft weich auf das erste Grün des Frühlings.


Erste Sonnenstrahlen berühren den Engel

Mittwoch, 13. Februar 2008

Mauerblümchen

Der Bodenbelag im Hinterhofgarten besteht aus Trittplatten oder Beton. Über die Jahre haben sich Risse gebildet in denen sich immer wieder Pflänzchen einnisten, wie z.B. diese Primel. Aber auch Veilchen- und Vergißmeinnichtsamen keimen in den Ritzen.

Primel als "Mauerblümchen"

Sonntag, 13. Januar 2008

Rebschnitt und Frühjahrsboten

Das sonnige und frostfreie Wetter habe ich heute genutzt, um die Weinreben und den Kiwi-Strauch zu schneiden.

Während der Winterschnitt bei den Weinreben (2 edle, 2 wilde) sehr schnell von statten ging, ist das Schneiden beim Kiwi deutlich komplizierter. Der Kiwi sollte dieses Jahr stark zurückgeschnitten werden, da er einerseits den anderen Pflanzen viel Licht wegnimmt und gleichzeitig unsere Dachrinne emporwächst und diese umschlingt. Der Kiwi hat über die Jahre ein regelrechtes Wirr-Warr von Trieben gebildet, da weiß man zunächst gar nicht wo anfangen, man erkennt kaum, was einjährige und was mehrjährige Triebe sind und man hat seine Mühe einen abgeschnittenen Trieb herauszuziehen. Letztendlich habe ich nun mit Hilfe von Leiter, großer und kleiner Gartenschere den Kiwi nun auf ca. ein Drittel reduziert, jetzt hoffe ich mal, das dies nicht zu radikal war und er im Frühsommer auch wieder schön blüht und dann Früchte trägt. Die größeren Schnittwunden habe ich mit Wachs verschloßen, Kiwis neigen dazu im Frühjahr aus den offenen Schnitten zu bluten.

Und da wir schon dabei waren, wurde auch noch das unedle Pflaumenbäumchen ausgegraben. Das war ein Versuch, ein Pflaumenbäumchen von einem verwilderten Grundstück bei uns anzupflanzen. Es hat immer sehr schön geblüht, die Früchte waren aber spärlich und auch nicht berauschend. An den Standort der Pflaume kommt dann vermutlich die Kirsche, die momentan noch in einem Kübel ist hin.

Nach der vergangenen milden Woche gibt's die ersten Frühjahrsboten. Die Christrosen entwickeln schöne Blütenknospen und die Schneeglöckchen zeigen schon ihre Glöckchen, auch wenn sich die Blüten noch nicht geöffnet haben.

Schneeglöckchen am 13.1.2007