Es ist schon bemerkenswert, wie weit nun Mitte April die Natur ist. Noch vor ca. zwei Wochen war es winterlich kalt und es war kaum etwas von Frühling zu sehen. Jetzt haben wir knapp zwei Wochen bestes Frühlingswetter und alles blüht um die Wette: Kirschen, Mirabelle, Vergissmeinnicht, Bergenie, Tränendes Herz, Buschwindröschen, Hyazinthen, Primeln und die letzten Narzissen. Die Stachelbeeren haben schon richtige kleine Früchte. Der Kiwi zeigt kleine Blätter und auch die Knospen am Wein sind dabei sich zu entfalten. Damit sind wir nun in etwa auf dem gleichen Entwicklungsstand wie vor einem Jahr.
Und so sieht's aus:
Montag, 13. April 2009
Samstag, 11. April 2009
Schutz vor Schnecken mit Einmachgläsern
Unser Garten ist ein Paradies für Schnecken - relativ schattig gelegen und ein Boden, der die Feuchtigkeit gut hält. Daher werden im Frühjahr immer wieder die jungen Triebe so mancher Staude von den Schnecken verspeist, so dass von der Pflanze nichts mehr übrig bleibt. Hat die Staude einmal eine gewisse Größe erreicht, sind die Schnecken freilich immer noch ein Problem, aber das älteren Grün schmeckt den Schnecken eben dann doch nicht mehr ganz so gut und die Pflanze kann sich weiterentwickeln. Vergangenes Jahr hatte ich Lilien erfolgreich durch alte Einmachgläser, von denen wir etliche im Keller haben, geschützt. Dieses Jahr habe ich diese Methode auf weiter Pflanzen wie Mohn und Liebstöckel ausgeweitet. Es ist aber empfehlenswert ab und zu nachzuschauen, ob sich nicht doch eine Schnecke unter das Glas geschlichen hat!
Montag, 6. April 2009
Blütenknospen - ganz nah ran
Ein kleiner Rundgang durch den Hinterhofgarten, diesmal nicht auf der Suche nach aufgeblühten Frühlingsgrüßen, sondern auf der Spur nach den noch feinen Knospen mit ihren filigranen Formen.
Samstag, 4. April 2009
Raus aus dem Winterquartier
Die erste echte Frühlingswoche geht zu Ende mit Temperaturen bis zu 20°C und die längerfristigen Wettervorhersagen zeigen durchweg frostfreie Nächte und zweistellige Temperaturen am Tag, Zeit also die ersten Pflanzen aus dem Winterquartier zu entlassen. Zunächst sind die robusteren Pflanzen dran, denen leichte Nachtfröste nichts anhaben können: Oleander, Olive, Lorbeer und Duftblüte. Ebenfalls ins Freie darf der Grapefruitsämling, der nach über 10 Jahren immer noch nicht blüht und eine Opuntie (Feigenkaktus).
Die etwas empfindlicheren Pflanzen bleiben noch einige Wochen im Winterquartier, so der stark blühende Zitronenbaum und die Fuchsien.
Die in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen habe ich heute wieder samt Pflanzkörbe ausgegraben und umgeben von etwas mehr toniger Erde als im vergangenen Jahr in einen großen Zinkzuber bzw. Senftöpfe gesetzt. Die Erde wurde mit Kieselsteinen bedeckt, so dass sie nicht zu leicht weggeschwemmt werden kann. Der Rohrkolben und die kalifornische Binsenlilie (Sisyrinchium californicum) sehen gut aus und haben frische Triebe. Wie die Seerose den Winter in der Erdmiete überstanden hat, kann ich noch nicht sagen, da lasse ich mich einfach mal überraschen.
Die etwas empfindlicheren Pflanzen bleiben noch einige Wochen im Winterquartier, so der stark blühende Zitronenbaum und die Fuchsien.
Die in der Erdmiete überwinterten Wasserpflanzen habe ich heute wieder samt Pflanzkörbe ausgegraben und umgeben von etwas mehr toniger Erde als im vergangenen Jahr in einen großen Zinkzuber bzw. Senftöpfe gesetzt. Die Erde wurde mit Kieselsteinen bedeckt, so dass sie nicht zu leicht weggeschwemmt werden kann. Der Rohrkolben und die kalifornische Binsenlilie (Sisyrinchium californicum) sehen gut aus und haben frische Triebe. Wie die Seerose den Winter in der Erdmiete überstanden hat, kann ich noch nicht sagen, da lasse ich mich einfach mal überraschen.
Dienstag, 31. März 2009
Gartenarbeiten Ende März
Nachdem nun in den kommenden Tagen wirklich der Frühling Einzug halten soll, haben wir den Winterschutz komplett von den Pflanzen entfernt. Beerensträucher, Rhododendren, Hortensien, Kletterhortensie und Kamelie haben Dünger bekommen. Im Falle von Rhododendren, Kamelie und Hortensien habe ich den Dünger mit etwas Torf vermischt leicht und vorsichtig eingearbeitet. Gerade die Rhododendren haben empfindliche Wurzeln die oft schon kurz unter der Oberfläche wachsen und nicht beschädigt werden sollten.
Im Winterquartier wurden die Fuchsien entspitzt, die schon kräftig treiben und auch die ersten Blüten zeigen. Beim Entspitzen der Fuchsien werden die Triebe nach dem ersten oder zweiten Blattpaar entfernt, aus den Blattachseln wachsen dann neue Triebe und so wird die Fuchsie schön buschig. Die Zitrone blüht reichlich und versprüht im Winterquartier ihren süßlichen Duft, sie hat die erste vorsichtige Düngergabe bekommen.
Im Garten blühen derzeit Primeln, Narzissen und Christrosen. Die Krokusse und Schneeglöckchen sind verblüht. Anemonen, Vergissmeinnicht und Hyazinthen zeigen Knospen und werden sicher in den kommenden Tagen erblühen.
Im Winterquartier wurden die Fuchsien entspitzt, die schon kräftig treiben und auch die ersten Blüten zeigen. Beim Entspitzen der Fuchsien werden die Triebe nach dem ersten oder zweiten Blattpaar entfernt, aus den Blattachseln wachsen dann neue Triebe und so wird die Fuchsie schön buschig. Die Zitrone blüht reichlich und versprüht im Winterquartier ihren süßlichen Duft, sie hat die erste vorsichtige Düngergabe bekommen.
Im Garten blühen derzeit Primeln, Narzissen und Christrosen. Die Krokusse und Schneeglöckchen sind verblüht. Anemonen, Vergissmeinnicht und Hyazinthen zeigen Knospen und werden sicher in den kommenden Tagen erblühen.
Stichworte:
Frühling,
Fuchsien,
Hortensie,
Kamelie,
Kletterhortensie,
Pflanzen überwintern,
Rhododendron,
Zitronenbaum
Donnerstag, 26. März 2009
Warten auf den Frühling
Der Frühling läßt weiter auf sich warten, die Wettervorhersage spricht von Schneefall und Regen. Die Temperaturen sind weiter im einstelligen Bereich. Wie war das eigentlich vergangenes Jahr? Dieser Tage vor einem Jahr - es war das Osterfest - lag sogar eine geschlossene Schneedecke im Hinterhofgarten! Allerdings war durch einen relativ milden Januar und einen warmen Februar die Natur schon voll auf Frühling eingestellt. So waren die blühenden Osterglocken mit Schnee bedeckt.
Dann warten wir mal weiter auf den Frühling 2009.
Dann warten wir mal weiter auf den Frühling 2009.
Sonntag, 15. März 2009
Frühjahrsaktivitäten
Nicht nur die Gärner werde wieder aktiv, auch die Tierwelt: Am Samstag haben sich die Bienen wie verrückt auf die ersten geöffneten Blüten gestürzt. Köpfüber haben sie sich geradezu reingestürzt in Pollen und Nektar.


Und nachdem nun die stärksten Nachtfröste vorbei sein dürften, habe ich angefangen den Winterschutz von den Pflanzen zu entfernen. Unter dem Reisig und Flies hält sich die Feuchtigkeit, ein idealer Platz für Pilze, Schimmel und vor allem Schnecken bei dem nun milderen Wetter! Es sieht so aus, als ob die Pflanzen, den doch recht harten Winter ohne großen Schaden überstanden haben.


Und nachdem nun die stärksten Nachtfröste vorbei sein dürften, habe ich angefangen den Winterschutz von den Pflanzen zu entfernen. Unter dem Reisig und Flies hält sich die Feuchtigkeit, ein idealer Platz für Pilze, Schimmel und vor allem Schnecken bei dem nun milderen Wetter! Es sieht so aus, als ob die Pflanzen, den doch recht harten Winter ohne großen Schaden überstanden haben.
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