Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 31. Oktober 2021

Erntefrisch: Kiwi und Äpfel

Heute haben wir unsere Kiwis geerntet, früher als in den vergangenen Jahren - da haben wir die Kiwis meist erst Mitte November geerntet. Es war heute Vormittag nochmal ein ganz angenehmer Herbsttag, für die kommenden zwei Wochen ist es kühler und feuchter angesagt, ich denke, da reifen die Kiwis besser im Haus nach. 

Kiwis werden in unseren Breiten nicht genussreif am Strauch und benötigen immer etwas Zeit zum nachreifen im Haus. Das hat aber auch einen Vorteil, lagern die Kwis kühl, reifen sie langsam, in der Wärme entsprechend schnellet. So kann man Woche für Woche eine Portion aus dem kühlen Keller holen, nach ein paar Tagen sind sie dann perfekt zum essen.


Kiwi-Ernte 2021 in Deutschland
Kiwi-Ernte 2021

Schon vor einigen Wochen, am 12. September, konnten wir auch einen Korb voll Äpfel von unserem Säulenapfelbaum "Red River" ernten. So ganz "erntefrisch", wie der Titel es andeutet, sind die Äpfel also nicht mehr, vielmehr sind  die sehr leckeren Äpfel inzwischen alle aufgegessen.

Apfelernte 2021


Samstag, 22. April 2017

Es ging nochmal glimpflich aus

So weit ich das beurteilen kann, hat der Kälteeinbruch der vergangenen Tage bei uns im Hinterhofgarten keinen Schaden angerichtet, zumindest keinen direkt sichtbaren. Die zwischenzeitlich verpackten Zitronenbäumchen sind wieder ausgepackt und sehen unbeschadet aus. Ob es sich negativ auf den gerade blühenden Apfelbaum oder die bereits verblühten und mit Fruchtansätzen versehenen Mirabellen ausgewirkt hat, werden wir sehen.

Dienstag, 20. September 2016

Apfelernte

Ein Körbchen voller Äpfel aus unserem kleinen Garten. Die Äpfel kommen von einem Säulenapfelbaum der Sorte "Red River". Bei uns neigt der Baum leider zu Alternanz, dass heißt in manchen Jahren gibt es kaum eine Blüte oder sogar gar keine und entsprechend auch kaum Früchte, in anderen Jahren blüht er über und über mit dann entsprechend vielen Fruchtansätzen. Diese Jahr war die Blüte durchschnittlich, aber wir hatten schlechtes Wetter zur Blüte und entsprechend wurden nur wenige Blüten bestäubt. aber für ein photogenes Körbchen voll reicht es.

Die Äpfel sehen nicht nur lecker aus, sie sind es auch: saftig und aromatisch. Das ganze natürlich ohne irgendwelche Spritzmittel.

Apfelernte im Hinterhof

Mittwoch, 18. November 2015

Gartentipp aus dem Hinterhofgarten

Wie vor kurzem berichtet, wurde von mir im vergangenen Frühjahr ein Beitrag im Rahmen einer Serie von Gartentipps in der Wochenendausgabe der Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht. Dies war das abgelieferte Manuskript:

"Aus einem grauen schattigen Hinterhof zwischen Stadthäusern ein grünes und blühendes Paradies zu machen, ist sicher nicht die einfachste gärtnerische Aufgabe, aber mit etwas Experimentierfreude, Mut zu Misserfolgen und vor allem Zeit lässt sich einiges erreichen. In unserem nur wenig von direkten Sonnenstrahlen verwöhnten Hinterhof sorgen Ende des Winters Schneeglöckchen und Krokusse, dann Primeln, Narzissen und Hyazinthen für die ersten Farbkleckse. Mitten im Frühjahr folgen Vergissmeinnicht, Akeleien, Tränendes Herz und Rhododendron. Und schließlich den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost sorgen Hortensien und Fuchsien für Farbe.

Auch die Küche lässt sich bereichern: viele Kräuter mögen den Halbschatten, Chilis werden auch mit wenig Sonne scharf und ein Zitronenbäumchen liefert so oder so saure Früchte, das Zitronenbäumchen benötigt freilich einen frostfreien Raum im Haus zum Überwintern.

Letztendlich darf auch die dritte Dimension nicht vergessen werden. Eine Kletterpflanze an der Hauswand oder ein kleines Bäumchen, das zwei, drei oder vier Meter hoch wachsen darf, bekommt in der Höhe vielleicht auch mehr direkte Sonne, sicher wird es deutlich mehr Licht geben, als am Boden. Bei uns blühen und duften in der Höhe Flieder, Kletterhortensie und Clematis. Auch hier gibt es wieder etwas Essbares: geerntet werden Feigen, Äpfel und Kiwis.

So ein begrünter Hinterhof mit einem Sitzplatz ausgestattet, wird quasi zu einem grünen Zimmer, das die Lebensqualität verbessert und nebenbei auch ökologisch wertvoll sein kann. "

Donnerstag, 11. September 2014

Ernte

Ich war diesen Sommer ja sehr schreibfaul, der letzte Beitrag ist aus dem April!

Diese Wochen sind die Äpfel reif. Unser Säulenapfel der Sorte Red River trägt dieses Jahr ganz schön viele Äpfel für so einen schlanken Baum, es sind wohl knapp 40. Die Äpfel schmecken nicht nur lecker, sie sehen auch noch wie gemalt aus!

Reife schmackhafte Äpfel der Sorte Red River

Das Gemüsebeet hat ein paar Tomaten hervorgebracht, interessanterweise war an unserem schwierigen Standort der Sämling aus dem gekauften Tomaten entnommene Samen der ergiebigste.

Ein paar Tomaten aus dem Hinterhofgarten

Die Staudensellerie sehen auch nicht schlecht aus, die Stängel sind etwas dünn, das macht aber nichts. Wir ernten die Staudensellerie portionsweise für Schmorgerichte und Pasta-Sauce.

Staudensellerie

Unsere Zucchini wurde nur im extra Kübel etwas, die im Beet ist einfach nur mickrig. Und die Erdbeeren haben den Schnecken geschmeckt, für uns gab es keine einzige.

Sonntag, 13. April 2014

Apfelblüte

Der Apfelbaum in Säulenform blüht dieses Jahr wunderbar, das lässt auf eine leckere Ernte hoffen. Zwischenzeitlich hat der Baum zur Alternanz geneigt und auch mal ein Jahr nicht geblüht. 2012 und 2013 jedoch hat er geblüht und auch Früchte getragen und auch für dieses Jahr sieht das ganz gut aus. Es handelt sich übrigens um die Sorte 'Red River'.

Blühender Apfelbaum 'Red River' in Säulenform 

Fleißige Hummeln und Bienen lassen auf eine reichliche Ernte hoffen

Montag, 17. September 2012

Apfelernte

Jetzt hätte ich doch beinahe vergessen die diesjahrige Apfelernte im Blog zu dokumentieren. Wir haben ja einen kleinen Apfelbaum in Säulenform bei uns im Garten stehen. Leider neigt der Baum zu Alternanz, so dass wir nicht jedes Jahr Äpfel ernten können. Dieses Jahr war die Befruchtung nach der Blüte recht gut. Über den Frühsommer hinweg hat der Baum ganz von sich die Ernte ausgedünnt, so dass ca. 20 Äpfel übrig blieben, die dann zu einer ansehnlichen Größe herangewachsen sind. Anfang August haben dann einige Äpfel zu faulen angefangen, getrieben von der Angst dass alle Äpfel nach und nach faulen, haben wir angefangen, die Äpfel zu essen, auch wenn sie noch ein wenig hart und säuerlich waren. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass nur die von Würmern befallenen Äpfel faulten, nachdem die Made den Apfel verlassen hatte und so die Schale verletzt war. So haben wir jetzt zur Vollreife der Äpfel nur noch eine Handvoll am Baum. Die von den Würmern verschonten Äpfel sehen aus wie gemalt, gut schmecken tun sie übrigens auch. Gespritzt wurde freilich nicht im Hinterhofgarten!

Noch ein Wort zur Sorte, es handelt sich dabei um einen 'Red River'.

Säulenapfel Red River