Wie vor kurzem berichtet, wurde von mir im vergangenen Frühjahr ein Beitrag im Rahmen einer Serie von Gartentipps in der Wochenendausgabe der Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht. Dies war das abgelieferte Manuskript:
"Aus einem grauen schattigen Hinterhof zwischen Stadthäusern ein grünes und blühendes Paradies zu machen, ist sicher nicht die einfachste gärtnerische Aufgabe, aber mit etwas Experimentierfreude, Mut zu Misserfolgen und vor allem Zeit lässt sich einiges erreichen. In unserem nur wenig von direkten Sonnenstrahlen verwöhnten Hinterhof sorgen Ende des Winters Schneeglöckchen und Krokusse, dann Primeln, Narzissen und Hyazinthen für die ersten Farbkleckse. Mitten im Frühjahr folgen Vergissmeinnicht, Akeleien, Tränendes Herz und Rhododendron. Und schließlich den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost sorgen Hortensien und Fuchsien für Farbe.
Auch die Küche lässt sich bereichern: viele Kräuter mögen den Halbschatten, Chilis werden auch mit wenig Sonne scharf und ein Zitronenbäumchen liefert so oder so saure Früchte, das Zitronenbäumchen benötigt freilich einen frostfreien Raum im Haus zum Überwintern.
Letztendlich darf auch die dritte Dimension nicht vergessen werden. Eine Kletterpflanze an der Hauswand oder ein kleines Bäumchen, das zwei, drei oder vier Meter hoch wachsen darf, bekommt in der Höhe vielleicht auch mehr direkte Sonne, sicher wird es deutlich mehr Licht geben, als am Boden. Bei uns blühen und duften in der Höhe Flieder, Kletterhortensie und Clematis. Auch hier gibt es wieder etwas Essbares: geerntet werden Feigen, Äpfel und Kiwis.
So ein begrünter Hinterhof mit einem Sitzplatz ausgestattet, wird quasi zu einem grünen Zimmer, das die Lebensqualität verbessert und nebenbei auch ökologisch wertvoll sein kann. "
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Mittwoch, 18. November 2015
Mittwoch, 22. April 2009
Ein Herz für Garten-Blogs

Der Blog StyleSpion hat für heute eine nette Aktion initiiert: 'Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen - das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.'
Da möchte ich dem Aufruf folgen, auch wenn es ein Tag zu spät ist, und ein paar Garten-Blogs aufführen, die ich gerne lese.
Durch nette Geschichten aus ihren Gärten, verbunden mit schönen Fotos fallen mir immer wieder die folgenden Garten-Blogs auf:
Wildwuchs unter Aufsicht
Kudelmudel
Abenteuer Garten
Meine grüne Leidenschaft
Ein gärtnerischer Erfahrungsaustausch findet dagegen eher auf diesem Blog statt:
Gärtner-Blog
Donnerstag, 18. September 2008
Gärtner im Netz
Wann sind die Gärtner eigentlich im Netz und wann im Garten. Klar, im Garten sind sie vor allem im Sommer. Sind die Gärtner dann im Winter im Internet? Ich habe mir mal den Spaß gemacht und den Begriff "Garten" bei Google Trends betrachtet - Ergebnis: Die Gärtner sind im Frühjahr im Internet. Die meisten Abrufe des Begriffs Garten gibt's zum Ende des ersten Quartals. Und über die eigentliche Gartensaison nimmt dann die Anzahl der Abfragen kontinuierlich ab, bis an Weihnachten kein Mensch mehr an "Garten" denkt. Aber dann, dann geht es wohl los mit den Planungen und der Hobbygärtner kann es kaum abwarten bis der Garten sprießt.

Der Suchbegriff "Garten" bei Google im Jahresverlauf
Der Suchbegriff "Garten" bei Google im Jahresverlauf
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