Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 31. Oktober 2021

Erntefrisch: Kiwi und Äpfel

Heute haben wir unsere Kiwis geerntet, früher als in den vergangenen Jahren - da haben wir die Kiwis meist erst Mitte November geerntet. Es war heute Vormittag nochmal ein ganz angenehmer Herbsttag, für die kommenden zwei Wochen ist es kühler und feuchter angesagt, ich denke, da reifen die Kiwis besser im Haus nach. 

Kiwis werden in unseren Breiten nicht genussreif am Strauch und benötigen immer etwas Zeit zum nachreifen im Haus. Das hat aber auch einen Vorteil, lagern die Kwis kühl, reifen sie langsam, in der Wärme entsprechend schnellet. So kann man Woche für Woche eine Portion aus dem kühlen Keller holen, nach ein paar Tagen sind sie dann perfekt zum essen.


Kiwi-Ernte 2021 in Deutschland
Kiwi-Ernte 2021

Schon vor einigen Wochen, am 12. September, konnten wir auch einen Korb voll Äpfel von unserem Säulenapfelbaum "Red River" ernten. So ganz "erntefrisch", wie der Titel es andeutet, sind die Äpfel also nicht mehr, vielmehr sind  die sehr leckeren Äpfel inzwischen alle aufgegessen.

Apfelernte 2021


Montag, 25. März 2019

Kurze Notiz: Frühjahrsdüngung

Dieses Wochenende Düngergabe für Beerensträuche, Obstbäume, Rhododendren, Hortensien und Stauden.

Und sonst so: Primeln blühen prächtig, ebenso Narzissen und Christrosen. Feige und Kiwi wurden kräftig zurück geschnitten.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Feigen satt...

... beschert uns ein Sommer, der nicht enden will. Mitte Oktober haben wir noch immer regelmäßig über 20°C und viel Sonne, auch wenn die kaum noch in unseren Hinterhofgarten kommt. Der deutlich niedrigere Sonnenstand wirft lange Schatten. Auch der September war sommerlich und eigentlich begann der Sommer dieses Jahr kurz nach Ostern.

Dieses Jahr reifen wohl das erste Mal alle Feigen aus. Während in den vergangenen Jahren immer etliche Feigen noch grün in die kühle Jahreszeit gingen und dann nicht mehr ausreiften, sind nun nur noch einige unreife Feigen am Baum. Seit Anfang September gab es fast täglich ein Schälchen Feigen - zum Naschen oder auch gerne zu herzhaftem wie warmem Ziegenkäse oder luftgetrockneten Wurstwaren. Wobei manchmal die Feigen auch manchmal den direkt Weg vom Baum in den Bauch nahmen.

Freitag, 7. April 2017

Mirabellenblüte

Dieses Jahr haben wir zur Zeit der Blüte von Steinobst recht warmes und trockenes Wetter, da sind die Bienen und Hummeln fleißig, das sollte ein gute Ernte geben!

In unserem kleinen Hinterhofgarten blüht die Mirabelle, in der Nachbarschaft herrliche Kirschbäume.

Mirabellenblüte im Hinterhofgarten



Sonntag, 26. Februar 2017

Kurznotiz: Feige Rückschnitt

Dieses Wochenende habe ich unseren großen Feigenbaum kräftig zurückgeschnitten. Ohne Rückschnitt würde uns die Feige im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf wachsen. Da sich die Feigen der erste Ernte am einjährigen Holz entwickeln, ist ein starker Rückschnitt leider immer mit Ernteeinbußen verbunden.  

Dienstag, 20. September 2016

Apfelernte

Ein Körbchen voller Äpfel aus unserem kleinen Garten. Die Äpfel kommen von einem Säulenapfelbaum der Sorte "Red River". Bei uns neigt der Baum leider zu Alternanz, dass heißt in manchen Jahren gibt es kaum eine Blüte oder sogar gar keine und entsprechend auch kaum Früchte, in anderen Jahren blüht er über und über mit dann entsprechend vielen Fruchtansätzen. Diese Jahr war die Blüte durchschnittlich, aber wir hatten schlechtes Wetter zur Blüte und entsprechend wurden nur wenige Blüten bestäubt. aber für ein photogenes Körbchen voll reicht es.

Die Äpfel sehen nicht nur lecker aus, sie sind es auch: saftig und aromatisch. Das ganze natürlich ohne irgendwelche Spritzmittel.

Apfelernte im Hinterhof

Sonntag, 31. Juli 2016

Kurznotiz: Feigen sind reif

Die ersten Feigen sind dieser Tage reif geworden, wie immer ein Wettkampf mit Vögeln,Wespen, Ameisen, ... Oft werden die vollreifen Feigen schon von einem tierischen Mitbewohner im Hinterhofgarten angeknabbert, bevor wir sie ernten.
Das ist dann die erste Ernte, im September/Oktober erfolgt eine weitere.

Sonntag, 2. November 2014

Kiwiernte und noch ein paar Feigen

Je nach Witterung werden die Kiwis zwischen Ende Oktober und Mitte November geerntet. Auf jeden Fall müssen die Kiwis in Deutschland vor dem ersten Frost noch etwas unreif gepflückt werden. Genussreif sind sie dann allerdings noch nicht, sie müssen noch mindestens zwei Wochen im Haus nachreifen. Lagert man die noch harten Kiwis kühl, nimmt man immer gerade so viel, wie man in den kommenden Tagen benötigt in die warme Küche. Fühlen sich die Kiwis nicht mehr hart an, können sie gegessen werden. So kann man wochenlang seine eigenen Kiwis genießen.

Kiwis aus Deutschland!

Die Ernte war dieses Jahr nicht so reichlich wie im vergangenen Jahr, was vermutlich am starken Rückschnitt im vergangenen Winter liegt. Ein paar Kilo sind des dennoch.

Und obendrein gab es am Wochenende noch ein Körbchen voll Feigen, die zweite Feigenernte war dieses Jahr nun wirklich sehr erfolgreich.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Feigen

Die erste Feigenernte des Jahres im Juli ist quasi ausgefallen, im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es da nur ein paar Früchte, viele wurden unreif vom Baum abgeworfen, und was reif wurde, haben uns Vögel, Wespen und Ameisen weggefuttert. Die warme Witterung ab Mitte September und vor allem im Oktober hat nun viele Feigen der zweiten Ernte ausreifen lassen. An diesem sommerlich warmen Sonntag gab es nochmal süße, aromatische Feigen satt. Für die kommenden Tage ist ein Temperatursturz vorhergesagt, ob es danach nochmal warm genug wird für ein paar weitere Feigen ist ungewiss. Wie jedes Jahr wird unser Feigenbaum wohl auch dieses Jahr mit einigen unreifen Feigen in den Winter gehen.

Donnerstag, 11. September 2014

Ernte

Ich war diesen Sommer ja sehr schreibfaul, der letzte Beitrag ist aus dem April!

Diese Wochen sind die Äpfel reif. Unser Säulenapfel der Sorte Red River trägt dieses Jahr ganz schön viele Äpfel für so einen schlanken Baum, es sind wohl knapp 40. Die Äpfel schmecken nicht nur lecker, sie sehen auch noch wie gemalt aus!

Reife schmackhafte Äpfel der Sorte Red River

Das Gemüsebeet hat ein paar Tomaten hervorgebracht, interessanterweise war an unserem schwierigen Standort der Sämling aus dem gekauften Tomaten entnommene Samen der ergiebigste.

Ein paar Tomaten aus dem Hinterhofgarten

Die Staudensellerie sehen auch nicht schlecht aus, die Stängel sind etwas dünn, das macht aber nichts. Wir ernten die Staudensellerie portionsweise für Schmorgerichte und Pasta-Sauce.

Staudensellerie

Unsere Zucchini wurde nur im extra Kübel etwas, die im Beet ist einfach nur mickrig. Und die Erdbeeren haben den Schnecken geschmeckt, für uns gab es keine einzige.

Montag, 17. September 2012

Apfelernte

Jetzt hätte ich doch beinahe vergessen die diesjahrige Apfelernte im Blog zu dokumentieren. Wir haben ja einen kleinen Apfelbaum in Säulenform bei uns im Garten stehen. Leider neigt der Baum zu Alternanz, so dass wir nicht jedes Jahr Äpfel ernten können. Dieses Jahr war die Befruchtung nach der Blüte recht gut. Über den Frühsommer hinweg hat der Baum ganz von sich die Ernte ausgedünnt, so dass ca. 20 Äpfel übrig blieben, die dann zu einer ansehnlichen Größe herangewachsen sind. Anfang August haben dann einige Äpfel zu faulen angefangen, getrieben von der Angst dass alle Äpfel nach und nach faulen, haben wir angefangen, die Äpfel zu essen, auch wenn sie noch ein wenig hart und säuerlich waren. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass nur die von Würmern befallenen Äpfel faulten, nachdem die Made den Apfel verlassen hatte und so die Schale verletzt war. So haben wir jetzt zur Vollreife der Äpfel nur noch eine Handvoll am Baum. Die von den Würmern verschonten Äpfel sehen aus wie gemalt, gut schmecken tun sie übrigens auch. Gespritzt wurde freilich nicht im Hinterhofgarten!

Noch ein Wort zur Sorte, es handelt sich dabei um einen 'Red River'.

Säulenapfel Red River

Donnerstag, 22. September 2011

Physalis, die Andenbeere

Eine neue Pflanze im Hinterhofgarten. Wir haben im vergangenen Jahr von einem Bekannten einen Physalis-Steckling bekommen. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob die Physalis sich im Schatten des Hinterhofgartens wohlfühlt. Anfangs hat sich die Pflanze auch nur langsam entwickelt. Wir haben die kleine Pflanze dann mit ins Winterquartier genommen, kühl, aber hell, hat sich die Pflanze weiter entwickelt und auch erste Blüten gezeigt. In diesem Sommer wurde daraus schließlich ein hoher Strauch. In knapp zwei Meter höhe habe ich dann vor einigen Wochen begonnen die Triebe zu kappen. Der Strauch hängt nun voll mit vielen Physalisfrüchten. Einige wurden auch schon geerntet. Den als Dekoration verwendeten Physalis konnte ich bisher wenig abgewinnen, doch frisch vom Strauch schmeckt die Physalis lecker. Süße und Säure halten sich die Waage, dazu ein fruchtiges Aroma, das etwas an Heidelbeeren erinnert!

Die Physalisfrucht ist geschützt von einer dünnen laternenartigen Haut. Wird die Frucht reif vertrocknet das Häutchen.
Der Physalisstrauch wird von einem Spalier etwas gestützt
Der Blüte der Physalis sieht man die Verwandtschaft zu Tomate und Chili an, es handelt sich ebenfalls um eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse

Sonntag, 10. Juli 2011

Feigen aus Deutschland

Jetzt, Anfang Juli konnte ich die ersten reifen Feigen ernten. Die erste Ernte des Jahres besteht zwar nur aus zwei Feigen, doch in den kommenden Tagen und Wochen werden weitere folgen.

Reife Feigen sind extrem empfindlich und können kaum transportiert werden, daher werden die Feigen, die man beim Obst- und Gemüsehändler bzw. im Supermarkt kaufen kann, unreif geerntet, entsprechend fad schmecken sie dann auch. Eine Feige frisch vom Baum ist nicht nur süß, sondern hat auch ein köstliches Aroma. Die Lösung für Liebhaber dieser mediterranen Spezialität ist daher der eigen Feigenanbau: Feigen aus Deutschland.

Frische Feigen