Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

Sonntag, 24. Februar 2008

Erste Sonnenstrahlen!

Endlich steht die Sonne hoch genug, so dass sie nun am Nachmittag für längere Zeit in den Hinterhofgarten scheint. Zwischen Ende Oktober und Ende Februar kommt kaum einmal ein Sonnenstahl über die Häuser hinweg in unseren Garten, er liegt monatelang im Schatten. Das Sonnenlicht scheint jetzt durch die Zweige eines freilich noch kahlen Baumes und trifft weich auf das erste Grün des Frühlings.


Erste Sonnenstrahlen berühren den Engel

Mittwoch, 20. Februar 2008

Licht für die überwinterten Pflanzen

Meine Oma hätte zum Raum in dem wir unsere Pflanzen überwintern "Souterrain" gesagt. Es ist also ein Raum, der Tageslicht erhält aber eben nicht allzu viel, da er teilweise unter der Erde liegt. Die überwinterten Pflanzen fangen nun an auszutreiben, es mag am längeren Tag liegen und/oder an den erhöhten Außentemperaturen, die auch unseren Überwinterungsraum wärmer werden lassen.
Um zu verhindern, dass sie allzu spillerige Austriebe bekommen, habe ich am Wochenende (17.2.) zwei Lampen mit Zeitschaltuhr über den Pflanzen installiert. Es sind Energiesparlampen äquivalent zu einer 70W und 90 W Glühbirne. Ich denke ich werde kommende Woche zumindest die weniger heller Lampe durch eine stärkere ersetzen. Die Lampen sind zwischen 7:00 Uhr und 11:00 Uhr sowie zwischen 14:00h und 20:00h an. Um die Mittagszeit kommt kurz mal direkte Sonne in den Raum.

Ich hoffe, dass insbesondere die Fuchsien dank dem Licht auch schon die ersten Blütenknospen ansetzen und uns so vielleicht schon Ende Mai mit ihrer Blütenpracht erfreuen.

Ich hoffe ich habe die Beleuchtungsmaßnahmen nicht zu früh gestartet, aber die etwas robusteren Pflanzen wie die Feige im Topf und die Olive kommen Ende März ins Freie.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Mauerblümchen

Der Bodenbelag im Hinterhofgarten besteht aus Trittplatten oder Beton. Über die Jahre haben sich Risse gebildet in denen sich immer wieder Pflänzchen einnisten, wie z.B. diese Primel. Aber auch Veilchen- und Vergißmeinnichtsamen keimen in den Ritzen.

Primel als "Mauerblümchen"

Montag, 4. Februar 2008

Der nächste Frühlingsbote

Gestern habe ich bemerkt, dass die Stachelbeere an ihrern Blattknospen feines Grün zeigt. Phänologisch gilt das als Beginn des Erstfrühlings! Auch wenn der kalendarische und der meteorologische Frühling erst in ein paar Wochen beginnen. Leider habe ich in der Vergangenheit nicht notiert, wann die Stachelbeeren mit dem Austrieb begonnen haben, aber mein Eindruck ist, dass wir dieses Jahr einen sehr frühen Frühlingsbeginn erleben. Allerdings erinnere ich mich auch an 2006, da war es bis in den April winterlich und kalt.

Sonntag, 27. Januar 2008

Der Garten lebt!

Nach drei bis vier sehr milden Wochen im Januar zeigt sich so einiges im Garten. Neben den inzwischen offenen Schneeglöckchen, blühen nun auch die Christrosen. Krokuse treiben und die Primeln zeigen erste Blüten.

Die Hyazinthen drücken ihre grünen Spitzen durch den Boden und sogar die Triebe von Pfingstrose und Eisenhut sind schon zu sehen. Und wenn mich nicht alles täuscht sind die Vergissmeinnicht auch schon gewachsen.

Ich bin mir sicher, dass der Winter nochmal mit Eis und Schnee zurückkommt, aber irgendwie bringt dieses erste Grün schon Vorfreude auf den Frühling.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Buch "Viel Garten auf kleinem Raum" für EUR 6,95

Gerade gesehen beim Buchladen 2001: Buch "Viel Garten auf kleinem Raum" für EUR 6,95. Regulär liegt das Buch wohl eher bei 15-20 EUR. Ich habe es mir nicht gekauft, aber ich denke für jmd. der jetzt im Frühjahr einen Kleinstgarten oder Hinterhof umgestalten will, kann das Buch ganz hilfreich sein.
Sorry für die Fotoqualität, ist eben mit dem Mobiltelefon fotographiert.

Sonntag, 13. Januar 2008

Rebschnitt und Frühjahrsboten

Das sonnige und frostfreie Wetter habe ich heute genutzt, um die Weinreben und den Kiwi-Strauch zu schneiden.

Während der Winterschnitt bei den Weinreben (2 edle, 2 wilde) sehr schnell von statten ging, ist das Schneiden beim Kiwi deutlich komplizierter. Der Kiwi sollte dieses Jahr stark zurückgeschnitten werden, da er einerseits den anderen Pflanzen viel Licht wegnimmt und gleichzeitig unsere Dachrinne emporwächst und diese umschlingt. Der Kiwi hat über die Jahre ein regelrechtes Wirr-Warr von Trieben gebildet, da weiß man zunächst gar nicht wo anfangen, man erkennt kaum, was einjährige und was mehrjährige Triebe sind und man hat seine Mühe einen abgeschnittenen Trieb herauszuziehen. Letztendlich habe ich nun mit Hilfe von Leiter, großer und kleiner Gartenschere den Kiwi nun auf ca. ein Drittel reduziert, jetzt hoffe ich mal, das dies nicht zu radikal war und er im Frühsommer auch wieder schön blüht und dann Früchte trägt. Die größeren Schnittwunden habe ich mit Wachs verschloßen, Kiwis neigen dazu im Frühjahr aus den offenen Schnitten zu bluten.

Und da wir schon dabei waren, wurde auch noch das unedle Pflaumenbäumchen ausgegraben. Das war ein Versuch, ein Pflaumenbäumchen von einem verwilderten Grundstück bei uns anzupflanzen. Es hat immer sehr schön geblüht, die Früchte waren aber spärlich und auch nicht berauschend. An den Standort der Pflaume kommt dann vermutlich die Kirsche, die momentan noch in einem Kübel ist hin.

Nach der vergangenen milden Woche gibt's die ersten Frühjahrsboten. Die Christrosen entwickeln schöne Blütenknospen und die Schneeglöckchen zeigen schon ihre Glöckchen, auch wenn sich die Blüten noch nicht geöffnet haben.

Schneeglöckchen am 13.1.2007