Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Dienstag, 16. November 2010

Wintervorbereitungen Teil 2

Bei fast sommerlichen Temperaturen von fast 20°C haben wir am Wochenende den Garten weiter fit für den Winter gemacht. Fast alle nicht-winterharten Pflanzen sind nun im Winterquartier.

Außerdem haben wir einige Bäumchen und Strächer umgepflanzt. Eine Rose, die seit über 10 Jahren in einem großen Topf stand, darf sich nun endlich im Boden gepflanzt ausbreiten.

Unser Sauerkirsche hat zuletzt nicht mehr viel Freude bereitet. Ebenfalls in einem Topf gepflanzt war sie in den letzten zwei Jahren von Krankheiten gezeichnet, das Bäumchen bekommt noch eine Chance auf unserem Wald- und Wiesenstück. An Stelle der Kirsche ist nun ein kleiner Pfirsichbaum getreten. Der Pfirsich ist ein Geschenk, darüber werde ich sicher ein anderes Mal berichten...

Und schließlich sind die Fingerhutsämlinge im Garten verteilt worden.

Montag, 11. Oktober 2010

Es wird Herbst

Ein untrügliches Zeichen, dass es Herbst wird im Hinterhofgarten, sind die blühenden Eisenhüte. Der Eisenhut zeigt als letzte Staude im Garten seine Blüten. Aber der Eisenhut ist nicht das einzige, was jetzt noch blüht, auch die Fuchsien und der Hammerstrauch stehen in voller Blüte. Und die Duftblüte macht derzeit ihrem Namen aller Ehre.
 
Eisenhut

Duftblüte mit betörendem Duft, leider gibt es noch kein Duft-Internet

Chrysanthemen bringen im Herbst nochmal Farbe in den Garten

Leckere süße Feigen

Später als je reifen dieses Jahr die Feigen, über vier Wochen später als in den vergangenen Jahren, wohl ein Ergebnis des kalten und feuchten Augusts.

Herbstzeit ist auch Pflanzzeit. Wir haben vor einigen Wochen zwei Hortensien geschenkt bekommen, diese haben eine Platz gekommen uns wurden eingepflanzt. Irgenswie finden alle Topfhortensien aus der Bekanntschaft ihren Weg zu uns. Außerdem haben wir Narzissenzwiebeln, Tulpenzwiebeln und Hyazinthenzwiebeln gepflanzt, auch die Tulpenzwiebeln waren ein Geschenk, eigentlich gedeihen Tulpen in der eher schattigen Lage nicht so gut, mal schauen was nächstes Jahr rauskommt.

Ein paar Zwiebeln warten noch darauf vergraben zu werden, außerdem müssen die Fingerhutsetzlinge noch im Garten verteilt werden. Die Fingerhutsamen kam im Juli in die Erde, ich säe Fingerhüte immer zunächst in einen Topf, im Freiland keimen die Samen zwar, aber irgendwie entwickeln sich keine Pflänzchen, evtl. schmecken die ganz jungen Pflänzchen den Schnecken zu gut.

Fingerhitsetzlinge

Sonntag, 7. Juni 2009

Hummeln und andere Sechsbeiner

In den vergangenen Tagen bin ich im Internet über zwei interessante Seite zu Hummeln und Wildbienen 'gestolpert' www.bombus.de und www.wildbienen.de, beachtlich wie viele Arten von Hummeln (über 30 in Deutschland) und vor allem Wildbienen (über 500! in Deutschland) es gibt. Grund genug mal mit der Kamera auf Hummeljagd zu gehen, in den letzten Tagen wurden besonders Salbei, Rittersporn, Kiwi und Fingerhut von Hummeln aufgesucht.

Ackerhummel (?) am Salbei




Vermutlich Gartenhummeln (?) auf Salbei und Rittersporn

(?)

Auch diesen zwei Sechsbeiner gefällt der Salbei

Und dann habe ich noch diese Winzlinge (ca. 1mm) an der Olive entdeckt. Nach etwas Recherche bin ich zum Schluss gekommen, dass es sich wohl um Eier und Nymphen der Spitzbauchwanzen handelt. Ein durchaus nützlicher Gartenbewohner, der viele andere Insekten und deren Larven jagt, wenn er mal groß ist.

Ob sich auch dieser Zweibeiner (Kohlmeise) über die Insekten im Hinterhofgarten freut - bestimmt!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Gartenrundgang Ende Mai

Ende Mai verabschieden sich die für das Frühjahr typischen Blüten aus dem Hinterhofgarten, zuletzt die Akeleien und die Pfingstrosen, die nun langsam verblüht sind. Immer mehr typische Sommerblumen erscheinen.

Ein kleiner Blüten-Rundgang am gestrigen morgen, es schien die Morgensonne, nachdem das Unwetter über Deutschland hinweg gezogen ist.

Die Kletterhortensie ist als erste Hortensie erblüht und duftet fein süßlich.

Diese Clematis-Hybride öffnet die ersten Blüten.

Die Lilien werden wohl zum Pfingstwochenende schon blühen.

Der Fingerhut wird schon früh von Hummeln besucht.

Die Westerlandrose strahlt in der Morgensonne.

Und auch andere Rosen sind erblüht.

Die Fuchsie…

…und der Hammerstrauch haben schon im Winterquartier Knospen gebildet, die nun erblühen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Was die Hitze bewirkt

Jetzt hatten wir die ersten heißen Tage des Jahres und im Handumdrehen hat sich der Charakter des Hinterhofgartens verändert, die Frühlingsblüher sind verschwunden und eher sommerliche Blühpflanzen sind an ihre Stelle getreten.

Bis zum Wochenende haben die Vergissmeinnicht noch hellblau geblüht, davon ist jetzt nichts mehr zu sehen, zurückgeblieben ist etwas Grün und die Samenstände. Nur vereinzelt zeigen sich noch verspätete Akeleiblüten und auch die Pfingstrosen sind schon fast wieder verblüht und der violette Rhododendron leidet auch unter der Hitze - Blüten fallen ab oder verlieren Strahlkraft und hängen immer schlapper herum.

Dafür blühen und duften inzwischen die Rosen, der Salbei, die Kletterhortensie, der Hammerstrauch, Löwenmäulchen und Spornblume, der Fingerhut und auch die erste Clematis und der Hibiskus haben sich gezeigt

Und bei den Fuchsien schließlich treiben nun fast alle Pflanzen fleißig Knospen!

Obwohl der schattige Hinterhofgarten nicht der ideale Standort ist, können wir uns doch an einigen Rosen erfreuen.

Kletterhortensie mit tellerförmigen Blütendolden

Spornblume (die wir bisher immer fälschlicherweise Knöterich nannten)