Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

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Sonntag, 12. Oktober 2008

Das Ende der Kübelpflanze...

...ein Neubeginn im Freiland. Im Hinterhofgarten wachsen viele Pflanzen in Kübeln, oft, weil sie im Winter rein müssen, manchmal aber auch nur, weil in der Erde kein Platz mehr ist. Leider müssen wir immer wieder lernen, dass das nicht jeder Pflanze gut bekommt. So hatten wir nun drei Jahre lang eine Süßkirsche in einem großen Kübel, gewachsen ist die Pflanze, geblüht hat sie auch schön, auch Früchte angesetzt, aber irgendwie wollte sie die Früchte nie bis zur Reife tragen und sie war obendrein auch anfällig gegen Läuse. Wir haben nun entschieden, die Kirsche doch ins Freiland zu setzen - nicht im Hinterhofgarten, sondern auf unserem Wald- und Wiesenstück außerhalb der Stadt. An diesem Wochenende war es soweit, der frühe Herbst gilt als die beste Zeit um Obstgehölz zu verpflanzen. Und da wir schon dabei waren, haben wir gleich noch die Korkenzieherweide und einen Flieder mit umgezogen. Die Korkenzieherweide wurde einfach zu groß im Kübel und der Flieder im Kübel hat auch nur einmal spärlich geblüht.

Mittwoch, 23. April 2008

Der Hinterhofgarten Mitte April

Inzwischen wurde das kleine Rasenstück das erste Mal dieses Jahr gemäht. Nachdem nun noch weitere Pflanzen das Winterquartier verlassen haben, wirkt der Hinterhofgarten schon richtig grün, obwohl der Kiwi und der Wein erst langsam austreiben. Und immer mehr Pflanzen beginnen jetzt zu blühen.

Silberblatt (Lunaria annua).

Sitzplatz umrahmt von Kirschen und Kletterhortensie.

Mittwoch, 16. April 2008

Endlich können die Pflanzen das Winterquartier verlassen

Inzwischen haben die ersten Pflanzen das Winterquartier verlassen: unter anderem der Olivenbaum, die Feigen im Kübel, kleine Agaven etc. Diese Pflanzen nehmen durch die leichten Nachtfrösten, die es noch geben kann, keinen Schaden. Empfindlichere Pflanzen wie Fuchsien, der Zitronenbaum und die Geranien folgen die nächsten Wochen. Die Fuchsien und der Oleander dürfen im Winterquartier mit zusätzlichem Kunstlicht und leichter Düngergabe schon einmal Blütenknospen ansetzen.

Zarte Blüten des Vergissmeinnicht

Und im Garten ist das Frühjahr weiter am Vormarsch: Die Süßkirsche steht in voller Blüte, die Sauerkirsche ziert sich noch etwas. Die Vergißmeinnicht zeigen ihre feinen wunderbar blau leuchtenden Blüten, die sich zu den Narzissen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, Veilchen und Anemonen gesellen. Und alle Blüten werden von Hummeln und Mauerbienen inspiziert.



Mauerbienen in Aktion

Der Flieder und die Kletterhortensie vergrößern scheinbar täglich ihre Blütenknospen, die wie Miniaturblüten aussehen. Sogar der orangene Rhododendron zeigt schon an einer Knospe Farbe! Und trotz des Wintereinbruchs um Ostern zur Stachelbeerblüte hängen die Stachelbeeren voll mit winzigen Beerchen.

Blaue und weiße Anemonen, leider kam es noch zu keiner Kreuzung

Montag, 3. März 2008

Das erste Märzwochenende – der meteorologische Frühlingsbeginn

Bei den Meteorologen gilt der erste März als Frühlingsbeginn. Nun ja das sind eben statistische Werte, am vergangenen Wochenende hat Sturmtief Emma den Frühling eingeläutet und das mit Temperaturstürzen von 10 ° und Graupelschauer, der ganze Hinterhofgarten war weiß.

Und was machen die Pflanzen? Die lassen sich kaum irritieren von Emma, in der Stadt blühen die Osterglocken und die Forsythien und auch im Schatten des Hinterhofgartens zeigen sich vorsichtig die Blüten der Narzissen, während die Schneeglöckchen schon verblüht sind. Die Hortensien und der Flieder treiben aus, aus den Knospen sind schon kleine Blättchen geworden. Auf dem Boden zeigt sich immer mehr grün: Akelei, Anemone, Minze und Zitronenmelisse grüßen. Und die Knospen der Sauerkirschen zeigt ein erstes grün während die Süßkirsche sich noch zurückhält.