Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

Mittwoch, 3. September 2008

Gestern gesehen (und gekauft) bei Jokers: ‚Fuchsien’

Bei Jokers in Nürnberg habe ich gestern das Buch ‚Fuchsien’ von Richard Rosenfeld erschienen bei Dorling Kindersley (DK) für 4,95 EUR gesehen und gekauft. Der reguläre Preis war einmal 9,90 EUR. Es handelt sich um die deutschsprachige Ausgabe von 2004. Jokers ist eine Buchhandelskette spezialisiert auf Restauflagen und in vielen deutschen Städten vertreten, meines Wissens versendet Jokers auch, bzw. ist im Internet vertreten unter www.jokers.de.


Das Buch porträtiert auf über 300 Seiten 300 verschiedene Fuchsien mit Fotos in ordentlicher Qualität, einer verbalen Beschreibung und einer tabellarischen Aufführung der Eigenschaften bzgl. Wuchshöhe und –breite, Habitus, Winterhärte und Blühzeit. Ergänzt werden die Porträts um ein kurzes Kapitel mit Pflegetipps und Bezugsquellen. Für Fuchsienfreunde kann dieses Buch einen netten Überblick über die Fuchsienvielfalt liefern, für erfahrene Züchter bietet das Buch sicher wenig Neues.

Zum schmunzeln sind manchmal die Namen der Fuchsien, die oft aber nicht immer aus der Kombination einer Farbe oder eines Frauennamens bestehen, sondern auch mal skurril wirken, man wundert sich wo die Inspiration herkommt für Namen wie Space Shuttle, RAF, Deep Purple (klar, auch 'Deep Purple' ist eigentlich eine Farbe, ich denke aber zuerst an die Rockband).

Unter all den unterschiedlichen Blütenformen und Farben im Buch, ist mir beim ersten durchblättern die Fuchsie ‚Hinnerike’ aufgefallen, eher schlanke Blüten, hellroter Tubus und strahlend orangene Kelch- und Kronblätter. Mal sehen, ob diese irgendwann im Hinterhofgarten auftaucht.

Wenn mich nicht alles täuscht ist bei Jokers aus der gleichen Reihe auch ein Buch zu Rosen zum gleichen Preis erhältlich.



Sonntag, 10. August 2008

Insekten und Spinnen im Hinterhofgarten

Heute geht es einmal nicht um die Pflanzen im Hinterhofgarten, sondern vielmehr die Insekten, die dieser Tage zwischen, auf, unter und von den Pflanzen leben. Ich hoffe ich liege mit der Bestimmung der Tiere nicht ganz daneben, man mag es mir nachsehen, ich bin kein Biologe. Falls ich einem Tier einen falschen Namen gegeben habe, würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar mit Hinweis zur richtigen Bezeichnung freuen.

Waldbrettspiel auf einer Hibiskusblüte, eigentlich kein Stadtbewohner!

Das (der?) gleiche Waldbrettspiel von der Seite.

Dieser Freund hat mit einem Kunstobjekt aus rostigem Eisen eine ideale Tarnung gefunden.

Rapsweißling, die starke Aderung unterscheidet ihn vom Kohlweißling

Rhododendronzikade, diese Zikade kann böse Schäden an Rhododendren anrichten. Leider habe ich erst im nachhinhein herausgefunden, um was es sich da handelt. Ab jetzt werden diese, zugegebenermaßen schön gefärbten Insekten, nicht nur mit der Kamera gejagt.

Kreuzspinne beim Mittagessen. Ab August finden sich immer recht viele Kreuzspinnen mit ihren perfekten Netzen im Hinterhofgarten.

Ein Unbekannter Gast auf einer Feige.

Freitag, 18. Juli 2008

Wie hat sich der Wassergarten in Zinkkübeln entwickelt?

Vor kurzem habe ich in einem Blogkommentar übermütig geschrieben, sowohl Wasserhyazinthe als auch Wassersalat würden in den kleinen Zinkkübeln gut gedeihen. Das war etwas voreilig, denn die Wasserhyazinthe hat sich nicht so richtig wohl gefühlt im kleinen Zinkkübel, sie bekam braune Blätter und sah nach einigen Wochen alles andere als dekorativ aus. Der Wassersalat hingegen hat sich fleißig vermehrt und schmückt inzwischen auch noch weitere Gefäße an anderen Stellen im Garten.
Der alte Einmachtopf in dem die Seerose wächst ist erwartungsgemäß etwas zu klein und die Seerose streckt ihre Blätter über den Topfrand hinaus.

Samstag, 12. Juli 2008

Vielfältige Fuchsienblüte

Fuchsien sind immer wieder ein Thema im Hinterhofgarten, sie lieben den Schatten. Die Blütenvielfalt ist beeindruckend. Unsere Fuchsien blühen in weiß, rosa, pink, rot, violett, blau und fast schwarz. Dazu die unterschiedlichen Blütenformen: lang und schlank, kugelig, gefüllt, groß und klein, ... Und das von Juni bis zum Frost!
Und da sie so reichlich blühen kann man auch mal ein paar Blüten zu Dekorationszwecken abknipsen, wie in dieser Wasserschale.

Freitag, 11. Juli 2008

Ein Specht zu Gast

Heute war bei Nachbars ein Buntspecht zu Gast. Manchmal sieht man die auch im Hinterhofgarten, dann habe ich natürlich nicht die Kamera so schnell zur Hand.

Weiblicher Buntspecht in Nachbars altem Zwetschgenbaum

Sommerschnitt der Weinreben

Diese Woche ging’s den Weinreben an den „Kragen“. Die Reben wachsen zu dieser Jahreszeit mit viel Wärme und langen Tagen sehr stark. Um mehr Kraft in die Beeren zu lenken habe ich ordentlich Triebe mit Blätter zurückgeschnitten (Grünschnitt) und zwar so, dass an einer Rute, die Trauben trägt mindest noch 3-4 Blätter oberhalb der Trauben sind - die Photosynthese muss ja weiter funktionieren. Geiztrieb, also neue Triebe an Ruten, die erst dieses Jahr gewachsen sind werden komplett entfernt. Wenn eine Rute mehrere Trauben gebildet hat, habe ich die schwächer ausgebildete Trauben entfernt, ebenso wenn die Traube besonders kleine Beeren hat. Zu guter letzt habe ich einzelne Blätter vor den Trauben entfernt, um mehr Sonnenlicht auf die Beeren fallen zu lassen. Der Hinterhofgarten ist ja ohnehin nur mit relativ wenig direkter Sonne gesegnet, da muss man schon schauen, was eingefangen werden kann.

Übrigens wurde schon Ende Mai/Anfang Juni die gleiche Prozedur vollzogen.

Dienstag, 8. Juli 2008

...und wieder die Lilien

Nacheinander blühen rote, pinke und nun die weißen Lilien, diese Tüte mit Zwiebeln war ein Glücksgriff.