Vom Gärtnern in einem schattigen Garten

Sonntag, 27. Januar 2008

Der Garten lebt!

Nach drei bis vier sehr milden Wochen im Januar zeigt sich so einiges im Garten. Neben den inzwischen offenen Schneeglöckchen, blühen nun auch die Christrosen. Krokuse treiben und die Primeln zeigen erste Blüten.

Die Hyazinthen drücken ihre grünen Spitzen durch den Boden und sogar die Triebe von Pfingstrose und Eisenhut sind schon zu sehen. Und wenn mich nicht alles täuscht sind die Vergissmeinnicht auch schon gewachsen.

Ich bin mir sicher, dass der Winter nochmal mit Eis und Schnee zurückkommt, aber irgendwie bringt dieses erste Grün schon Vorfreude auf den Frühling.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Buch "Viel Garten auf kleinem Raum" für EUR 6,95

Gerade gesehen beim Buchladen 2001: Buch "Viel Garten auf kleinem Raum" für EUR 6,95. Regulär liegt das Buch wohl eher bei 15-20 EUR. Ich habe es mir nicht gekauft, aber ich denke für jmd. der jetzt im Frühjahr einen Kleinstgarten oder Hinterhof umgestalten will, kann das Buch ganz hilfreich sein.
Sorry für die Fotoqualität, ist eben mit dem Mobiltelefon fotographiert.

Sonntag, 13. Januar 2008

Rebschnitt und Frühjahrsboten

Das sonnige und frostfreie Wetter habe ich heute genutzt, um die Weinreben und den Kiwi-Strauch zu schneiden.

Während der Winterschnitt bei den Weinreben (2 edle, 2 wilde) sehr schnell von statten ging, ist das Schneiden beim Kiwi deutlich komplizierter. Der Kiwi sollte dieses Jahr stark zurückgeschnitten werden, da er einerseits den anderen Pflanzen viel Licht wegnimmt und gleichzeitig unsere Dachrinne emporwächst und diese umschlingt. Der Kiwi hat über die Jahre ein regelrechtes Wirr-Warr von Trieben gebildet, da weiß man zunächst gar nicht wo anfangen, man erkennt kaum, was einjährige und was mehrjährige Triebe sind und man hat seine Mühe einen abgeschnittenen Trieb herauszuziehen. Letztendlich habe ich nun mit Hilfe von Leiter, großer und kleiner Gartenschere den Kiwi nun auf ca. ein Drittel reduziert, jetzt hoffe ich mal, das dies nicht zu radikal war und er im Frühsommer auch wieder schön blüht und dann Früchte trägt. Die größeren Schnittwunden habe ich mit Wachs verschloßen, Kiwis neigen dazu im Frühjahr aus den offenen Schnitten zu bluten.

Und da wir schon dabei waren, wurde auch noch das unedle Pflaumenbäumchen ausgegraben. Das war ein Versuch, ein Pflaumenbäumchen von einem verwilderten Grundstück bei uns anzupflanzen. Es hat immer sehr schön geblüht, die Früchte waren aber spärlich und auch nicht berauschend. An den Standort der Pflaume kommt dann vermutlich die Kirsche, die momentan noch in einem Kübel ist hin.

Nach der vergangenen milden Woche gibt's die ersten Frühjahrsboten. Die Christrosen entwickeln schöne Blütenknospen und die Schneeglöckchen zeigen schon ihre Glöckchen, auch wenn sich die Blüten noch nicht geöffnet haben.

Schneeglöckchen am 13.1.2007

Donnerstag, 10. Januar 2008

Neue Pflanzenbeschreibungen

Einige neue Beschreibungen von Pflanzen, die im Hinterhofgarten gedeihen wurden unter www.hinterhofgarten.de hinzugefügt.

Grapefruit
Oregano
Pfefferminze

Freitag, 21. Dezember 2007

Kampfszene aus unserem Garten

Ich habe mir gerade ein paar Fotos aus dem Sommer angeschaut, und da ist mir dieses untergekommen: Eine Kreuzspinne und eine Wespe streiten sich um ein Insekt, das im Spinnennetz gelandet ist und bereits eingesponnen ist. (Die Beute ist auf dem Bild nicht zu sehen)
Leider sind Teile des Bildes etwas unscharf, es war nicht all zu hell und da hat die Belichtungszeit eben nicht ausgereicht, um die angreifende Wespe "einzufrieren".


Aufgenommen ist die Szene einer unserer Hortensien. Es gibt so manches zu entdecken im Garten.

Donnerstag, 15. November 2007

Kiwiernte

Seit Jahren schon steht in unserem Garten ein Kiwi. Bereits mein Großvater hatte diesen seinerzeit gepflanzt.
Jahr für Jahr treibt er kräftig aus, man muss im Sommer schon schauen, dass er nicht alles überwuchert. Auch bei unserem gemäßigten Klima blüht der Kiwi regelmäßig im Frühsommer, die Blüten entwickeln sich regelmäßig zu Früchten. Leider reifen die Früchte bevor der Frost kommt am Strauch (ist es ein Strauch?) nicht komplett aus. Im Prinzip ist der Kiwi auch eine Pflanze der (warm-)gemäßigten Klimazonen. Aber irgendwie hat die Frucht das Image einer tropischen Pflanze und so sind unsere Besucher immer wieder überrascht einen Kiwi bei uns zu sehen.
In den vergangenen Jahren hatten wir die Ernte immer an einem kühlen Ort im Haus gelagert um sie nachreifen zu lassen. Leider hatte das immer zum Ergebnis, dass die Früchte dann alle auf einmal reif wurden und wir dann gar nicht fertig wurden mit den Mengen an Kiwi. Im Haus gelagert scheint auch die Luftfeuchtigkeit zu gering zu sein, einige Früchte wurden immer richtig schrumpelig und schmecken dann auch nicht mehr. Und einige wurden irgendwann dann schlicht überreif und schmeckten alkoholisch.
Dieses Jahr haben wir relativ früh geerntet, Mitte Oktober. Wir lagern die Kiwis nun auf unserem schattigen Balkon im Freien. Wir nehmen nun nach Bedarf immer einige Kiwis in die Küche und dort reifen diese in einer guten Woche nach. Bisher hat das super funktioniert und wir haben dieses Jahr viel mehr Freude an unseren Kiwis. Ich bin mal gespannt wie das in den nächsten Wochen weiter geht.
Mehr zu Kiwis bei Wikipedia.

Mittwoch, 14. November 2007

Der Winter kommt

So, letztes Wochenende haben wir die meisten frostempfindlichen Pflanzen reingeholt. Wir haben zum Überwintern einen Raum im Keller. Sowohl die Großen wie Olive, Zitrone und Grapefruit, aber auch die vielen mittleren und kleinen wie unsere Fuchsien und die "Exoten": Kakteen, Pfennigbaum, Aloe etc.

Die Geranien und Agaven sind noch draußen, aber die sind an sich auch nicht ganz so frostanfällig. Immerhin hatten wir letztes Jahr eine kleine Agave den ganzen Winter im Freien (wenn auch unter Dach).

Auch der Oleander und die Feigen in den Töpfen können noch ein paar kalte Tage vertragen. Ich habe immer das Gefühl, wenn die Pflanzen im Winter besonders lange drinnen sind, werden die Schädlinge (meist Blatt- oder Schildläuse) im Spätwinter auch besonders unangenehm.